Predigt & Andacht - Archiv

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bis

Fr, 15.02.2019
Menschine
Wie naiv waren doch unsere Vorfahren! Wie viele von ihnen träumten ständig davon, jemanden zu unterwerfen: Die Römer hatten es auf „Barbaren“ abgesehen, Fürsten unterwarfen später andere Fürsten, deutsche „Herrenmenschen“ wähnten sich im Kampf mit „unwertem Leben“.
Georg Hardecker
Vikar, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Johanneskirche Süd

Fr, 08.02.2019
Armut beschämt
Armut beschämt zuerst die Armen. Ich möchte eigentlich gar nicht wissen, wie sich die Frau fühlt, die Tag für Tag vor dem Fischgeschäft in der Fußgängerzone auf einer Decke hockt. Den Blick nach unten gerichtet.
Prälatin Gabriele Arnold

Sa, 02.02.2019
Zum Sonntag: Am Ende wird alles gut
Am Ende wird alles gut- und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende. (Fernando Sabino, 1991).
Kerstin Gottfried

Fr, 01.02.2019
Was wäre wenn..?
Was wäre wenn..? Wenn ich noch jung wäre, dann hätte ich noch das ganze Leben vor mir. Wenn ich reich wäre, dann könnte ich mir alles leisten.
Guido Hirschbühl, Pastoralreferent i. R.

Sa, 26.01.2019
Zum Sonntag: Ein einziger Zusammenhang
Der vor 250 Jahren geborene Alexander von Humboldt besuchte viele Länder, lernte die dortigen Menschen und Kulturen kennen und schätzen und erforschte die Natur mit ihren Gesetzen. Aufgrund seiner Erfahrungen gewann er folgende Einsicht: „Alles steht mit allem in einem Wechselverhältnis und alles hängt mit allem zusammen“.
Pfarrer Alois Krist, Kath. Kirche LB

Sa, 19.01.2019
Zum Sonntag: Einer trage des anderen Last...
Sie haben geschaufelt, bis sie blutige Blasen an den Händen hatten. Sie haben dafür ihr Wochenende, ihren Urlaub, ihre freie Zeit geopfert. Sie haben sich mitten in der Nacht auf den Weg gemacht, um Verschüttete im Schneesturm zu suchen. Allein in Bayern waren über 10 000 Helfer in den vergangenen Tagen im Einsatz...
Andrea Mattioli
Geschäftsführende Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Eglosheim
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 18.01.2019
Suche Frieden und jage ihm nach!
Zweieinhalb Wochen ist unser neues Jahr nun schon alt. Und genauso lange sind wir nun mit unserer neuen Jahreslosung unterwegs. Die Jahreslosung ist ein Bibelvers, der über dem gesamten Jahr steht, quasi wie eine Überschrift
Martin Ergenzinger
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Pauluskirche -

Sa, 12.01.2019
Zum Sonntag: Anders reisen lernen
„Wer 2019 eine Flugreise nach New York plant, wird seine persönliche CO2-Bilanz mit einem Schlag ruinieren“, las ich neulich in einem Journal. Dann würden, so hieß es weiter, auch alle anderen persönlichen Prinzipien wie regelmäßig mit dem Rad zum Arbeitsplatz fahren, auf Fleisch zu verzichten oder eigenen Strom zu produzieren keine wirklichen Effekte fürs Klima erzielen.
Andreas Bührer
Pfarrer, Evangelische Kirchengemeinde Freiberg a. N. - Pfarramt Amanduskirche

Sa, 12.01.2019
Zum Sonntag: Himmel und Erde werden vergehen…
Nanu! So ein negativer Titel für eine erbauliche Andacht? Ja! „Himmel und Erde werden vergehen…“ – diese nüchternen Worte von Jesus Christus können uns auch im neuen Jahr ein guter Wegweiser sein – zu mehr Gelassenheit und weniger Empörung.
Christian Lehmann, Pfarrer

Fr, 11.01.2019
„Viel Erfolg!“
Am Anfang eines Jahres bekomme ich viele gute Wünsche für das Neue Jahr. Ich finde das sehr schön und freue mich darüber. Bei einem Wunsch aber zucke ich immer etwas zusammen. Wenn mir nämlich jemand „Viel Erfolg!“ wünscht.
Horst Rüb
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Martinskirche

Sa, 05.01.2019
Zum Sonntag: Einladung zur Jagd – ein Gedanke zur Jahreslosung
„Was braucht es, damit Du als Jäger Erfolg hast?“, frage ich meinen Bekannten, der seit Jahren auf die Jagd geht. „Warum interessiert Dich das denn auf einmal?“, fragt er mich zurück, „hast Du gute Vorsätze fürs Neue Jahr und willst endlich mal mitkommen?“
Martin Wendte
Pfarrer, Citykirche-Ludwigsburg -art-und-weise- -
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Friedenskirche -

Fr, 04.01.2019
Die Alte Karre fahren
Kürzlich saß mir ein studierter Umweltphysiker gegenüber. Für mich ist das immer wieder interessant Menschen zu treffen, die aufgrund ihres persönlichen Engagements oder ihrer Ausbildung einen anderen Blick auf die Welt haben, als ich dies haben kann.
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 29.12.2018
Zum Sonntag: Silvester
Gut, dass es die Tage zwischen den Jahren gibt. Man kann sie gut nutzen, um einen Zwischenstopp einzulegen: kurz anhalten, um dann wieder mit voller Kraft ins Neue zu gehen.
Gisela Vogt
Geschäftsführende Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Friedenskirche -
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 22.12.2018


Jens Keil
Geschäftsführender Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Aldingen

Fr, 14.12.2018
Weihnachten in aller Welt
Weihnachten in aller Welt In Frankreich zählt das große Essen, mit den Familien besucht man die Mitternachtsmessen. In Nordamerika bringt Santa Claus am 25. die Geschenke nach Haus.
Sabine Hering

Sa, 08.12.2018
Zum Sonntag: Kopf hoch!
Gesengten Hauptes läuft Timmy von der Schule nach Hause. Wieder einmal hat er es nicht geschafft. Und dabei hat er sich so angestrengt. Wieder eine vier. Noch gellen die Sprechchöre der Mitschüler in seinen Ohren. "Dummy-Timmy!" Eine dicke Träne kullert über seine Pausbacken.
Kerstin Gottfried

Fr, 07.12.2018
Konkret die Not lindern
Warnhinweis: „Achtung! Der folgende Beitrag ist für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren nicht geeignet. Denn er enthält die schonungslose Wahrheit, die aus naiven Kindern und gutgläubigen Jugendlichen auf einen Schlag desillusionierte aufgeklärte Menschenwesen macht.
Hans-Martin Brombach
Pastor / Evang. Method. Kirche, Sonstige Dienste

Sa, 01.12.2018
Zum Sonntag: Wie soll ich dich empfangen …
… und wie begegn ich dir, …“ – schon seit Wochen geht mir dieses Lied nicht aus dem Kopf und die Melodie klingt in mir. Doch warum drängt sich mir dieses Lied so auf? Ist es die diesjährige Freude auf die Adventszeit, die Zeit des Wartens und der Vorfreude auf die Ankunft Jesu Christi? Ich bleibe einfach an diesem Lied hängen und lese alle zehn Strophen in aller Ruhe durch. Da ist von „Friede und Freude“ genauso die Rede wie von „tausend Plagen und großer Jammerlast“. Mir scheint, wie wenn das ganze Leben mit allen Höhen und Tiefen von Paul Gerhardt vor mir aufgefächert wird. Vor über 350 Jahren schrieb er diesen Text und er hat an Aktualität nichts eingebüßt.
Sabine Horn
Geschäftsführerin, Ökumenische Hospizinitiative

Fr, 30.11.2018
Warten auf das Licht
Advent bedeutet warten. Warten auf das Licht, denn die Tage, die immer noch kürzer werden, werden ab dem 21. Dezember, also fast genau zu Weihnachten, zunächst allmählich und dann immer schneller wieder länger.
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 24.11.2018
Zum Sonntag: Ewigkeitssonntag
Es ist Brauch, am Ewigkeitssonntag besonders an die Verstorbenen zu denken. Es werden Angehörige zum Gottesdienst eingeladen, alle Namen der Verstorbenen verlesen und für sie Kerzen entzündet. Es ist ein besinnlicher, trauriger Gottesdienst, dieser letzte im alten Kirchenjahr. Ganz verschieden sind sie gestorben. Hier ein erfülltes, langes Leben. 5 Kinder, 14 Enkel, 23 Urenkel. Dort ein kurzes: junger Familienvater, Unfall mit Traktor. Eine Witwe mit zwei Kindern bleibt zurück. Oder die Frau, die so lange nicht sterben konnte. Die Schmerzen waren schlimm. Auch Morphium nützte fast nichts mehr. Warum, Gott, musste sie leiden, und warum wir mitleiden?
Martin Merdes
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Asperg