Predigt & Andacht - Archiv

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Fr, 16.08.2019
Der Geist von Taizé
Es passierte heute vor 14 Jahren. Roger Schutz, der Gründer und langjährige Leiter der ökumenischen Kommunität von Taizé, wurde während eines Gottesdienstes von einer psychisch kranken Frau erstochen. 65 Jahre zuvor hatte er in dem kleinen Dorf im franzö-sischen Burgund eine ökumenische Bruderschaft gründet.
Horst Rüb
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Martinskirche

Sa, 10.08.2019
Zum Sonntag: Gelebte Brüderlichkeit
Am Mittwoch, kurz nach einer Beerdigung, sitze ich einem stillen Mann gegenüber. Er ist extra aus Bosnien angereist, um an der Trauerfeier für den Schwiegervater seines Bruders teilzunehmen. Ungewöhnlich genug, denke ich mir, mein Interesse ist geweckt. ...
Andreas Bührer
Pfarrer, Evangelische Kirchengemeinde Freiberg a. N. - Pfarramt Amanduskirche

Fr, 09.08.2019
Die Goldene Regel
„Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem anderen zu!“ (Tobias 4, Vers 15). In vielen Ländern, Kulturen und Religionen gibt es sie, die Goldene Regel. Auch Jesus hat diese durch Wort und Tat in positiver Weise zum Ausdruck gebracht: „…wie ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, so tut ihnen auch!“ (Lukas 6, Vers 31).
Frank-Michael Steichele, Leiter der neuapostolischen Kirchengemeinde Kornwestheim

Fr, 02.08.2019
Music was my first love
Ich liebe Musik. Ich liebe es, Musik zu machen. Und ich liebe es, Musik zu hören. Besonders live. Ein gutes Konzert bleibt mir auf Jahre in Erinnerung. Manche Künstler schaffen es, mich vollkommen in ihren Bann zu ziehen.
Martin Mohns
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Pauluskirche -

Sa, 27.07.2019
Zum Sonntag: Chillen angesagt!
Die älteren von uns Lesern werden sich verwundert fragen: Was ist denn „Chillen“? Für Jugendliche ist „Chillen“ schon fast wieder out; „Chillaxen“ ist angesagt. Doch worum geht es?
Christian Lehmann, Pfarrer, Walheim

Fr, 26.07.2019
HELD
Einmal Held sein. Einmal als Held gefeiert werden. Träumt nicht jeder ein bisschen davon? Einige Kinder und Jugendliche halten vielleicht in diesen Tagen ein heldenhaftes Schulzeugnis in der Hand und sind stolz auf ihre Noten. Manch ein Erwachsener mag stolz sein, dass er auf der Arbeit die letzten anstehenden Aufgaben noch heldenhaft gemeistert hat vor dem Urlaub. Manch einer würde sich wünschen, EINMAL Held zu sein, jedoch fühlt er sich angesichts der aktuellen Situation wenig heldenhaft. Dabei kann jede und jeder ein Held sein. Zumindest bei Gott. Gott hat schon vor Tausenden von Jahren Menschen auserwählt, die in der Gesellschaft alles andere als heldenhaft waren, um mit ihnen Geschichte zu schreiben: Noah war ein Trinker, Abraham war zu alt, Isaak war ein Tagträumer, Jakob war ein Lügner, Lea war hässlich, Mose hatte vermutlich ein Sprachproblem. Gideon war ängstlich, Rahab war eine Prostituierte, David hatte eine Affäre und war ein Mörder, Jona lief weg von Gott, Petrus verleugnete Jesus dreimal, die Jünger schliefen beim Beten ein, Zachäus war zu klein und Lazarus war tot! Genau mit solchen Menschen hatte Gott Großes vor und benutzte sie für Heldentaten. Auch mit uns hat Gott heute Großes vor, wenn wir uns ihm zu Verfügung stellen mit unseren Stärken und Schwächen, mit unserer Zeit und unseren anderen Ressourcen. Das Gute ist, dass Gott uns für die Heldentaten, die er mit uns vorhat, die nötige Super-Kraft gibt. Er versorgt uns und gibt uns alle Fähigkeiten, die wir brauchen, um seine Heldentaten zu vollbringen. Und in all dem würden wir wissen, dass wir „held“ (englisch = gehalten) sind. Gott trägt uns durch alles und ist bei uns! Jesus gibt uns eine Anleitung zum „Held-Sein“ an die Hand. Als er einmal gefragt wurde, was das wichtigste Gebot sei, antwortete Jesus: Das erste ist: „Höre, Israel: Der Herr, unser Gott, ist ein Herr; und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstand und aus deiner ganzen Kraft.“ Das zweite ist dieses: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ Größer als diese ist kein anderes Gebot. (Markus 12,28–31) Wenn wir uns daran halten, sind wir Gottes Superhelden! Nutzen wir doch die freien Tage im Sommer dazu, Helden zu werden, indem wir Nächstenliebe ganz praktisch leben; für Menschen da sind, die Hilfe benötigen; Zeit verbringen mit denen, die in Vergessenheit geraten sind; uns Gedanken machen, wie Gott uns gebrauchen kann in unserem Umfeld. Heldenhafte Sommerferien Ihnen!
Sabine Hering

Sa, 20.07.2019
Zum Sonntag: Das perfekte Dinner
Hallo, ich heiße Marta und biete das perfekte Dinner, - ich bin eine „Schafferin“ wie man wohl bei Euch im Schwäbischen sagen würde. Du findest mich in der Bibel im Lukasevangelium. Unser Haus ist sehr beliebt, für jeden Gast gibt es etwas ordentliches zu Essen
Michael Schmid, Gemeindereferent

Fr, 19.07.2019
Werft euer Vertrauen nicht weg
„Werft euer Vertrauen nicht weg“ (Hebräer 10,35) So heißt es in einem Brief im Neuen Testament. Und dieser Apell ist heute so notwendig wie damals. Werdet nicht müde. Lasst euch nicht einlullen. Lasst euch nicht einreden, es gäbe niemanden, der für eine andere, eine bessere Welt einstünde. Werft euer Vertrauen nicht weg. Gott steht für die neue Welt ein. Gott hat es versprochen, das Land ohne Tod, das Land ohne Tränen. Gott ist leidenschaftlich und parteilich. Hunger und Ungerechtigkeit sind ihm zuwider. Und Gott ist der, der unserem Leben Vertrauen gibt, der uns ins Leben vertrauen lässt. Glauben heißt, dass uns das immer wieder neu bewusst wird. Dass wir spüren, erahnen und manchmal vielleicht begreifen, dass Gott in uns lebt und dass wir leben, weil Gott um uns und in uns ist. Und genau deshalb können wir dem Leben auch trauen. Denken Sie an die Luft, die wir atmen. Sie umgibt uns, sie dringt in uns ein, sie hält uns am Leben. All das ist auch von Gott zu sagen. Er umgibt uns, er lebt in uns, wir leben durch ihn, wir leben in ihm. Und genau deshalb können wir auch den anderen Menschen trauen und der Zukunft trauen und Gott vertrauen. Glauben heißt, dieses Vertrauen, dieses Zutrauen in das Leben und in Gott nicht wegzuwerfen. Solange wir leben, können wir nicht aufhören zu atmen. Wir können aufhören zu vertrauen. Aber dann sind wir so gut wie tot. Dann richten wir uns ein mit dem scheinbar unveränderlichen. Dann verlieren wir den Glauben an die neue, die bessere Welt. Dann verlieren wir die Hoffnung, dass bei uns noch etwas passieren kann. Dann verlieren wir die Hoffnung auf Gott und seine erneuernde Kraft Werft euer Vertrauen nicht weg. Beziehungen können wieder lebendig werden. Wunden können heilen, Menschen verändern sich. Den Armen soll immer noch Gerechtigkeit widerfahren. Die Klimakatastrophe ist zu stoppen. Frieden ist keine Utopie. Wir können das Sterben im Mittelmeer beenden. Wir haben genügend Argumente gegen die Ohnmacht. Die ganze Bibel ist voller Geschichten und Worte, die uns das Vertrauen zurückgeben. Dorothee Sölle, eine große Lehrerin der Kirche hat das einmal so zusammen gefasst: „Wir haben den längern Atem Wir brauchen die bessere Zukunft zu uns gehören die Leute mit den schlimmeren Schmerzen bei uns hat schon einmal einer Brot verteilt das reichte für alle Wir haben den längern Atem wir bauen die menschliche Stadt. ... bei uns ist schon mal einer aufgestanden von den Toten“
Prälatin Gabriele Arnold

Sa, 13.07.2019
Sum Sonntag: Sucht die Nähe Gottes
Der Europäische Gerichtshof hat diese Woche entschieden: Online-Unternehmen müssen für ihre Kunden nicht telefonisch erreichbar sein. Es reicht auch, wenn sie andere Kommunikationswege zur Verfügung stellen, wie z.B. ein elektronisches Kontaktformular im Internet oder einen Chat.
Jörg Nabor
Pastor / Evang. freikirchlich, Sonstige Dienste

Sa, 06.07.2019
Zum Sonntag: Sundays for future
Die Schülerdemonstrationen für mehr Klimaschutz an Freitagvormittagen, die sogenannten „Fridays for future“, haben für gespaltene Gemüter gesorgt.
Pfarrer Christian Lehmann,Walheim

Fr, 05.07.2019
Für wen gehst du?
Neulich im Vorüberfahren sehe ich ein Paar, beide gut gekleidet und mit einer auffallend freundlichen Ausstrahlung, das offensichtlich religiöse Texte für interessierte Passanten bereit hält. In dem Moment kommt mir die folgende Geschichte in den Sinn, von der ich nur noch Stichworte im Kopf hatte:
Hans-Jürgen Winkler
Gemeindereferent / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Fr, 28.06.2019
Spitzenleistung oder Menschlichkeit
Demnächst werden die mündlichen Prüfungen für das Abitur durchgeführt. Noch einmal setzen die Schülerinnen und Schüler alle ihre Kräfte ein, um eine möglichst gute Präsentation für die Prüfung zu erstellen. Es wird gerätselt, welche Fragen die Prüfer im Anschluss an den Vortrag stellen könnten, damit man möglichst nicht unvorbereitet antworten muss.
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 22.06.2019
Zum Sonntag: Pfingsten – Fest der Begeisterung
Einige Jugendliche einer Konfigruppe versuchten auf der Straße herauszubekommen, wie die Menschen zum christlichen Glauben stehen und was sie darüber denken. Sie waren auf der Suche nach ihrem Weg – als Christen!? Um zu Ansätzen zu finden war ihre Aufgabe, ihr Umfeld zu befragen, nicht nur durch Worte, auch durch Beobachtung.
Hans-Martin Brombach
Pastor / Evang. Method. Kirche, Sonstige Dienste

Sa, 15.06.2019
Zum Sonntag: Es dürstest meine Seele nach dir
Wer an einem heißen Sommertag bei St. Malo in der Bretagne Abkühlung im Meer sucht, der kann schon einmal Pech haben. Der Höhenunterschied zwischen Ebbe und Flut beträgt hier nämlich oft 10 Meter und mehr. Das hat zur Folge, dass sich das Wasser immer wieder mehrere hundert Meter weit vom Land zurückzieht.
Jörg Nabor
Pastor / Evang. freikirchlich, Sonstige Dienste

Fr, 14.06.2019
Verhindertes Leben
Anne Frank wurde am 12. Juni 1929 in Frankfurt am Main geboren. Weil sie und ihre Familie Juden sind, verlassen sie 1938 Nazideutschland und wandern nach Amsterdam aus. Anne fühlt sich dort wohl, lernt schnell die Sprache und findet neue Freundinnen.
Horst Rüb
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Martinskirche

Sa, 01.06.2019
Zum Sonntag: Wir haben die Wahl…
...und das fing schon bei Adam und Eva an. Es gehört zu unserem Menschsein dazu, dass wir wissen, forschen und entscheiden wollen – und Gott gab den Menschen die Freiheit dazu. Freiheit kann verspielt werden. Wir können auch daneben liegen mit einer getroffenen Wahl und müssen dann die Folgen tragen. Ob Äpfel oder Birnen: Sie sind verlockend anzusehen, schmecken vielen gleich gut oder gar nicht. Die Zahl der Nichtwähler*innen ist groß.
Eveline Kirsch
Geschäftsführende Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Hoheneck
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 31.05.2019
Carpe diem - „Genieße den Tag“
Carpe diem - „Genieße den Tag“ oder poetischer „Pflücke den Tag“ und genieße ihn als Geschenk. So zumindest empfiehlt es der römische Dichter Horaz in einer Ode vor gut 2000 Jahren.
Hans-Martin Brombach
Pastor / Evang. Method. Kirche, Sonstige Dienste

Sa, 18.05.2019
Zum Sonntag: Nehmen Sie doch bitte Platz...
"Nehmen Sie doch bitte Platz" - wie schön ist es, diesen Satz zu hören! Er fällt uns oft gar nicht mehr als etwas Beson­deres auf. Wie besonders er aber ist, wurde mir eindrücklich, als diese Bitte von einem Men­schen ausge­spro­chen wurde, der im Sterben lag. Er konnte nicht mehr viel tun, aber er sa­gte voller Würde: "Nehmen Sie doch bitte Platz!"
Margarete Rittmann
Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-West -
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 17.05.2019
Ich packe in meinen Koffer
Bevor ich verreise, hole ich immer meinen schwarzen Koffer vom Schrank und beginne zu packen. Wenn ich dann fertig bin, stehe ich immer verwundert davor, denn egal, ob ich für 3 Tage verreise oder für 4 Wochen: der Koffer ist immer voll!
Bettina Zehner
Diakonin, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Diakonat -

Sa, 11.05.2019
Zum Sonntag: Nur wegen der Geschenke?
Nur wegen der Geschenke? Das sagt man ja manchmal so, und vielleicht sieht es ja auch so aus. Aber ich glaube einfach nicht, dass es den Konfirmandinnen und Konfirmanden bei ihrem Fest wirklich nur um die Geschenke geht oder um die schönen Kleider und das viele Geld. Wir Erwachsenen machen den Jugendlichen leider oft vor, das Geld sei alles oder das Auto oder der Schmuck. Dafür können die Jüngeren erst einmal gar nichts, wenn sie das dann manchmal auch glauben und meinen, allein diese Dinge seien wichtig. So sieht es eben oft aus in der Welt der Erwachsenen.
Karlheinz Hering
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Möglingen -
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -