Predigt & Andacht - Archiv

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Sa, 08.12.2018
Zum Sonntag: Kopf hoch!
Gesengten Hauptes läuft Timmy von der Schule nach Hause. Wieder einmal hat er es nicht geschafft. Und dabei hat er sich so angestrengt. Wieder eine vier. Noch gellen die Sprechchöre der Mitschüler in seinen Ohren. "Dummy-Timmy!" Eine dicke Träne kullert über seine Pausbacken.
Kerstin Gottfried

Fr, 07.12.2018
Konkret die Not lindern
Warnhinweis: „Achtung! Der folgende Beitrag ist für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren nicht geeignet. Denn er enthält die schonungslose Wahrheit, die aus naiven Kindern und gutgläubigen Jugendlichen auf einen Schlag desillusionierte aufgeklärte Menschenwesen macht.
Hans-Martin Brombach
Pastor / Evang. Method. Kirche, Sonstige Dienste

Sa, 01.12.2018
Zum Sonntag: Wie soll ich dich empfangen …
… und wie begegn ich dir, …“ – schon seit Wochen geht mir dieses Lied nicht aus dem Kopf und die Melodie klingt in mir. Doch warum drängt sich mir dieses Lied so auf? Ist es die diesjährige Freude auf die Adventszeit, die Zeit des Wartens und der Vorfreude auf die Ankunft Jesu Christi? Ich bleibe einfach an diesem Lied hängen und lese alle zehn Strophen in aller Ruhe durch. Da ist von „Friede und Freude“ genauso die Rede wie von „tausend Plagen und großer Jammerlast“. Mir scheint, wie wenn das ganze Leben mit allen Höhen und Tiefen von Paul Gerhardt vor mir aufgefächert wird. Vor über 350 Jahren schrieb er diesen Text und er hat an Aktualität nichts eingebüßt.
Sabine Horn
Geschäftsführerin, Ökumenische Hospizinitiative

Fr, 30.11.2018
Warten auf das Licht
Advent bedeutet warten. Warten auf das Licht, denn die Tage, die immer noch kürzer werden, werden ab dem 21. Dezember, also fast genau zu Weihnachten, zunächst allmählich und dann immer schneller wieder länger.
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 24.11.2018
Zum Sonntag: Ewigkeitssonntag
Es ist Brauch, am Ewigkeitssonntag besonders an die Verstorbenen zu denken. Es werden Angehörige zum Gottesdienst eingeladen, alle Namen der Verstorbenen verlesen und für sie Kerzen entzündet. Es ist ein besinnlicher, trauriger Gottesdienst, dieser letzte im alten Kirchenjahr. Ganz verschieden sind sie gestorben. Hier ein erfülltes, langes Leben. 5 Kinder, 14 Enkel, 23 Urenkel. Dort ein kurzes: junger Familienvater, Unfall mit Traktor. Eine Witwe mit zwei Kindern bleibt zurück. Oder die Frau, die so lange nicht sterben konnte. Die Schmerzen waren schlimm. Auch Morphium nützte fast nichts mehr. Warum, Gott, musste sie leiden, und warum wir mitleiden?
Martin Merdes
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Asperg

Fr, 23.11.2018
Was bleibt?
Schon wieder ist eine Woche rum. Kaum zu glauben. Wahrscheinlich ist eine ganze Menge passiert. Und höchstwahrscheinlich der Großteil schon wieder vergessen.
Martin Ergenzinger
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Pauluskirche -

Sa, 17.11.2018
Zum Sonntag: Wer das Schwert nimmt, der wird durchs Schwert umkommen.
Als Jesus verhaftet wurde, hatte einer seiner Anhänger das zunächst verhindern wollen. Mit seinem Schwert hatte er sogar einem der Beteiligten das Ohr abgeschlagen. Doch Jesus stoppte ihn und sagte: „Stecke dein Schwert an seinen Ort! Denn wer das Schwert nimmt, der wird durchs Schwert umkommen.“
Oliver Groll
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Tamm -
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 16.11.2018
Licht für das Herz
Auch wenn die Tagestemperaturen noch recht angenehm sind, so merken wir doch die abnehmenden Stunden der Helligkeit am Tag. Viele gehen am Morgen bei Dunkelheit aus dem Haus und kommen am Abend bei Dunkelheit wieder heim.
Hans-Jürgen Winkler
Gemeindereferent / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Sa, 10.11.2018
Zum Sonntag: Trauer und Tränen im November
Gehören Trauer und Tränen nicht zu den erstrangigen Eigenschaften, die uns zum Menschen machen? Ist es nicht ein Qualitätssprung erster Güte, dass es einem nicht egal ist, ob jemand stirbt oder nicht?
Georg - Pfr. i. R. Schützler

Fr, 09.11.2018
Die Macht des Erinnerns
Heute erinnern wir uns: vor 80 Jahren hat sich überall in Deutschland eine klare und unmissverständliche Botschaft an die jüdische Bevölkerung eingebrannt:
Ulrich Theophil
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Johanneskirche Süd
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 02.11.2018

Der Sommer ist endgültig vorbei. Am vergangenen Sonntag haben wir die Uhren umgestellt und damit vielleicht auch unsere Gefühlslage.
Guido Hirschbühl, Pastoralreferent i. R.

Sa, 27.10.2018
Zum Sonntag: Ein Gott, der für mich ist!
In der Sendung «The Voice of Germany», die derzeit im Fernsehen in der 8. Staffel läuft, singen die Künstler in der ersten Phase vor einer vierköpfigen Jury, die den Sänger nicht sehen kann. Bewertet wird auf diese Weise allein der Gesang. Dabei kommt es immer wieder zu Überraschungen:
Jörg Nabor
Pastor / Evang. freikirchlich, Sonstige Dienste

Sa, 20.10.2018
Zum Sonntag: Muss ich die Bibel wörtlich verstehen?
„Ich muss die Bibel wörtlich verstehen, wenn ich sie ernst nehme.“ Bis heute begründen Menschen so die Ablehnung von Frauen im Pfarramt oder der kirchlichen Trauung für alle, auch für Schwule und Lesben. Aber auch Menschen, die die Bibel wörtlich auslegen wollen, legen für sich selbst fest, was sie nun wörtlich nehmen, und was nicht
Olaf Digel
Geschäftsführender Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Neckarweihingen
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 19.10.2018
Sucht der Stadt Bestes
Das Volk Israel erlebte 600 vor Christus eine besonders schwere Zeit. Das Land war von den Babyloniern überrannt und die gesamte Oberschicht nach Babylon deportiert worden. Aber anstatt ihnen Hoffnung auf eine baldige Heimkehr zu machen,
Horst Rüb
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Martinskirche

Sa, 13.10.2018
Zum Sonntag: Erntedank!
An vielen Orten und in unterschiedlichster Form wurde und wird in diesen Wochen Erntedank gefeiert, obwohl die Ernte noch lange nicht beendet ist. Viele Ackerpflanzen und Früchte reifen noch in der Herbstsonne. Das wohl größte Erntedankfest im Lande, das in diesem Jahr sein 200jähriges Bestehen feiert, schließt auch an diesem Wochenende seine Pforten: der Cannstatter Wasen.
Hans-Martin Brombach
Pastor / Evang. Method. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 12.10.2018
Aigners Apfelbilder
Kennen Sie Emilie Müller, Himpels Rambur oder Schöner von Wiederbrück? Herrlich poetische Namen von alten Apfelsorten.
Bettina Zehner
Diakonin, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Diakonat -

Sa, 06.10.2018
Zum Sonntag: Gebet
Ein Qigong-Lehrer berichtete von einem Freund, der nach einem schweren Autounfall begeistert erzählte: „Zum Glück hatte ich meinen Rosenkranz dabei.“ Ob er ihn in der Hand hielt und wie ich das verstehen sollte, wollte ich nun nicht nachbohren.
Alexander König, Dekan
Dekan, Kath. Dekanat Ludwigsburg

Fr, 05.10.2018
Bildung statt Hunger
Am Sonntag ist Erntedankfest. In Kornwestheim und anderswo werden die Altäre der Kirchen mit Früchten und Gemüse geschmückt. Das ist schön für das Auge.
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 29.09.2018
Zum Sonntag: Stark machen – Kindern Chancen geben
Wir wissen, dass Armut viele Facetten hat, die miteinander verknüpft sind. Kinder aus armen Familien haben einen schlechteren Zugang zu Bildung als jene aus wohlhabenden Familien. Je niedriger jedoch der Bildungsabschluss, desto niedriger das Einkommen im Erwerbsalter. Und je geringer das Einkommen, desto größer die Gefahr der Altersarmut.
Oliver Merkelbach
Dekan / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 28.09.2018
So wundervoll wie eine KASTANIE
Innerhalb weniger Stunden kam er mit voller Wucht: der Herbst! Plötzlich ist es kalt draußen. Auch die immer kürzer werdenden Tage verdeutlichen uns, dass es nicht mehr Hochsommer ist.
Sabine Hering