Weihnachten in aller Welt

Veröffentlicht am Fr, 14.12.2018
von Sabine Hering

In Australien ists an Weihnachten heiß,
doch auch da verspeist man Truthahn im Familienkreis.
In Mexiko ist auf den Straßen viel Trubel
bei Feuerwerk, Trommeln und kräftigem Jubel.
Die Philippinen haben die längste Weihnachtszeit:
Schon 9 Tage vorher machen sie sich für Heiligabend bereit.
Jede Region hat ihre eigene Tradition!

Was ist für uns in Deutschland wichtig?
Dass Größe und Kosten der Geschenke sind richtig?
Das Geschenk als Ausdruck wie wichtig man ist,
wem man die größte Bedeutung beimisst?
Die Medien nennen es Konsum-Weihnacht,
wozu wir dieses Fest gemacht.
Und neben dem Geld zählt die heile Welt:
Der Heiligabend soll harmonisch sein,
bitte nur gute Stimmung bei Kerzenschein.
Alle sollen sich lieb haben an diesem Tag,
auch wenn man den Andern sonst gar nicht so mag.

Sind wir mal ehrlich: wie sieht ein Traum-Weihnachten aus?
Alle Familienmitglieder sind Zuhaus,
unterm Tannenbaum liegen die Präsente,
verspeist wird eine knusprige Weihnachtsente.
Die Stimmung ist fröhlich, es wird viel gelacht,
an schöne Erlebnisse vergangener Jahre gedacht.
So stellt man sich doch schöne Weihnachten vor.
Wir wünschen uns eine heile Welt, auch wenn sie nur den einen Abend hält.

Doch was ist, wenn in der heilen Welt, eine Christbaumkugel zu Boden fällt?

Wenn die heile Welt nun nicht mehr so heile ist?
Wenn alles zerbricht, was scheinbar wichtig ist?
Wenn eine wichtige Person nicht mehr zu uns zählt?
Plötzlich das Geld für große Geschenke fehlt?
Wenn Freundschaften in die Brüche gehen
und Ehen nicht sind, wie sie im Buche stehen?
Was, wenn plötzlich alles in Scherben liegt,
die fröhliche Stimmung von Weihnachten verfliegt,
man traurig einstimmen kann ins Lied
„Welt ging verloren“?
Wars das mit Weihnachten?

Nein, denn es geht weiter: „Christ ist geboren“!
Genau in diese zerbrochene Welt,
sich nämlich Jesus zu uns gesellt.
Gott selbst kommt rein in diese Welt,
wo Krieg, Leid und Schmerz zur Tagesordnung zählt;
wo Menschen allein und verzweifelt sind,
kommt er hinein als kleines Kind.
Die Antwort der Liebe auf unser Versagen,
das feiern wir an den Weihnachtstagen.
Gott gibt seinen Sohn als größtes Geschenk.
Überreich beschenkt ist der, ders erkennt.

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