Ich begrüße Sie zu unseren gottesdienstlichen Gedanken.

Die Tage werden wieder kürzer, morgens bleibt es länger dunkel und die Sonne geht früher unter. Wir nähern uns den dunklen Monaten des Jahres, in denen uns häufiger schwere Gedanken kommen als zur Sommerzeit.

Umso wichtiger ist es, dass wir uns vergegenwärtigen, was Jesus uns verspricht. Im Wochenspruch heißt es: Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium.

In seinen Worten und Taten hat Jesus uns gezeigt, wie das Leben aussehen kann. Und er hat uns neue Augen geschenkt, mit denen wir es erkennen können, in und neben aller Dunkelheit.

 

Lied: EG 440,1-4 All morgen ist ganz frisch und neu

Psalm 68

Eingangsgebet

Gott, zwischen gestern und morgen kommen wir zur Ruhe

mit Erinnerungen, Geglücktem und Missglücktem,

mit Erwartungen, Hoffnungsvollem und Bedrückendem sind wir da.

Wir suchen den sicheren Weg, das sinnerfüllte Leben,

die heitere Gelassenheit, das befreite Glück-

Umschreibungen deines Namens, Gott.

Gott, das Leben ist schön, und manchmal ist es schrecklich!

Denn vieles geschieht und ist auch In der vergangenen Woche geschehen,

was dem Leben entgegensteht und es verletzt und zerstört.

Oft verstehen wir das Leben nicht, verstehen andere nicht und nicht einmal uns selbst.

Wir hören, dass Menschen mit ihrem Leben selbst fertig werden müssen.

Das soll unter uns nicht das letzte Wort sein. Amen

 

Schriftlesung: Johannes 11,1-3.17-27.41-45

Lied: NL38,1-4 Es wird nicht immer dunkel sein

 

Ansprache: Klagelieder 3,22-32

Liebe Gemeinde,

Es gibt Erfahrungen, die schnüren uns die Kehle zu – die machen uns sprachlos und stumm, denn: Nicht immer ist Leid mitteilbar. Und nicht immer wird geteiltes Leid zu halbem Leid – sei es, weil keiner uns zuhört; sei es, weil keiner uns richtig versteht; sei es, weil uns schlicht und einfach die Worte für erlebtes oder miterlebtes Entsetzen fehlen. Die Menschheit kennt unzählige Situationen, in denen es so war und so bleibt: Unsere Sprache versagt vor dem, was geschehen ist.

Und mit ihr erstirbt unsere Stimme. Und mit der Stimme verschließen sich unsere Kehlen. Sie werden uns so eng, dass sie gerade noch den lebensnotwendigen Atem nach innen und außen transportieren. Den Atem, der uns fühlen lässt, dass wir noch leben – dass wir trotzdem noch leben. Weiterleben.

Was aber muss geschehen, damit sich in diesem Weiterleben unsere Kehle wieder weiten kann? Was muss geschehen, damit wir und andere wieder aufatmen können? Was muss geschehen, damit wir unsere Sprache wiederfinden und sie uns?

Eine allgemeingültige Antwort gibt es sicher nicht. Und doch zeigen die großen Katastrophen der Menschheitsgeschichte: Die Wende fängt an, wo das Unfassbare ins Wort kommt, wo Annäherungen an unsägliches Leid gesagt und gewagt werden. Dazu gehören all die Gedichte, die trotz Auschwitz geschrieben wurden. Dazu gehören all die Gottesdienste, die nach Terroranschlägen gefeiert werden.

Und dazu gehört auch und vielleicht zuallererst das Bekenntnis: »Ich weiß nicht, was ich jetzt sagen soll.« Denn es ist ein Bekenntnis, das ohnmächtiges Schweigen bricht, das auf Anknüpfung und Fortsetzung hofft und wie nebenbei danach fragt, ob es nicht vielleicht doch eine Sprache gibt, die uns ihr Wort leiht – die für uns weiterspricht, wo wir zu verstummen drohen.

Wer sich die fünf Klagelieder im gleichnamigen Buch im Ersten Testament daraufhin anschaut, merkt schnell: Hier ist Sprache gefunden, wo es eigentlich keine Sprache mehr gibt. Hier beginnt die Suche nach Trost im Wort und mit dem Wort. Und so lassen Sie uns gemeinsam hineinhören in eine Klage, die im Zentrum der fünf Lieder einen ganz neuen, unerwarteten Ton anschlägt:

Die Güte des Herrn ist’s, dass wir nicht gar aus sind,

 seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende,sondern sie ist alle Morgen neu, und deine Treue ist groß.

Der Herr ist mein Teil, spricht meine Seele; darum will ich auf ihn hoffen. Denn der Herr ist freundlich dem, der auf ihn harrt, und dem Menschen, der nach ihm fragt.

Es ist ein köstlich Ding, geduldig sein und auf die Hilfe des Herrn hoffen.

Es ist ein köstlich Ding für einen Mann, dass er das Joch in seiner Jugend trage. Er sitze einsam und schweige, wenn Gott es ihm auferlegt, und stecke seinen Mund in den Staub; vielleicht ist noch Hoffnung.

Er biete die Backe dar dem, der ihn schlägt, und lasse sich viel Schmach antun.

Denn der Herr verstößt nicht ewig; sondern er betrübt wohl und erbarmt sich wieder nach seiner großen Güte.

 

Wir haben hier ein Gedicht vor uns, dass in keinster Weise verharmlost, was ein Mensch in seinem Leben an Leid erfahren kann. Und doch schaffen es die Verse eine tröstliche Kraft zu entfalten. Die tröstliche Kraft der hebräischen Poesie.

Die Klagelieder sind Ausdruck der persönlichen und kollektiven Klage über die Zerstörung des Jerusalemer Tempels 586 v. Chr. Sie haben eine beeindruckende poetische Gestalt und Rhythmik, die das unsägliche Leid in fester Form aussagen und so den grenzenlose(n) Schmerz begrenze können.

Jedes der fünf Lieder bildet in sich eine Ganzheit und ist in Anlehnung an das hebräische Alphabet strukturiert. Das dritte Lied lässt sogar die drei Zeilen jeder seiner Strophen mit demselben Buchstaben anfangen und kann von seiner Länge und Mittelstellung her als herausgehobenes Zentrum der Lieder gelten. Unser Predigttext umfasst die hebräischen Anfangsbuchstaben Chet, Tet, Jod und Kaf, wobei die Strophen 9 und 11 um ihre jeweils letzte Zeile gekürzt sind. Das führt zu einer inhaltlichen Verdichtung, die die hoffnungsvollen Verse in der Mitte von Lied und Buch akzentuiert.

Wie entfalten die Verse aber ihre tröstliche Kraft?

 

Am Anfang steht die Suche nach Trost. Und das tröstliche dieser Suche nach Trost ist zunächst die Suche selbst – und zwar die Suche mit Wort und Buchstabe, Rhythmus und Klang. Diese Suche verändert die Menschen, die sprechen und lesen, was hier gesagt ist. Sie erfahren etwas von der befreienden Kraft der Poesie. Diese Kraft ist so groß, dass sie im Zentrum der Klagelieder zu einem die Klage unterbrechenden Hoffen auf Gott führt.

Der Herr ist mein Teil, spricht meine Seele; darum will ich auf ihn hoffen. Denn der Herr ist freundlich dem, der auf ihn harrt, und dem Menschen, der nach ihm fragt.

Zugleich ist diese Kraft noch so klein, dass sie sich selbst Halt verschaffen muss in der starken Strukturierung des Texts. Das Alphabet wird dabei zum Sinnbild eines von Klage und Verlust geprägten Lebensbogens, in dessen Mitte die Hoffnung auf Trost und Hilfe aufleuchtet: inhaltlich, strukturell und symbolisch.

Es ist nicht nur die hebräische Poesie, die eine solche Kraft entfalten kann. Sondern jeder Text, jedes Gedicht, das Erlebtes so in Worte fasst, dass unsere Kehle wieder weit wird. Dass wir aufatmen. Dass wir unsere Stimme wiederfinden. Es gibt Texte, die unseren Sprachhorizont erweitern, die uns selbst in Katastrophen sprachfähig machen, die uns ausdrücken lassen, was wir empfinden.

Drei solcher Gedichte werde ich nun vorlesen.

 

Steht noch dahin
Ob wir davonkommen ohne gefoltert zu werden,

ob wir eines natürlichen Todes sterben,

ob wir nicht wieder hungern,

Abfalleimer nach Kartoffelschalen durchsuchen,

ob wir getrieben werden in Rudeln,

wir haben's gesehen.

Ob wir nicht noch die Zellenklopfsprache lernen,

den Nächsten belauern,

vom Nächsten belauert werden,

und bei dem Wort Freiheit

weinen müssen.

Ob wir uns fortstehlen rechtzeitig auf ein weißes Bett

Oder zugrunde gehen am hundertfachen Atomblitz,

ob wir es fertigbringen mit

einer Hoffnung zu sterben,

steht noch dahin, steht alles noch dahin.

 

Marie Luise Kaschnitz

 

Das Lied von der Anderwelt

Es gibt einen See in der Anderwelt,

drin sind alle Tränen vereint,

die irgendjemand hätt' weinen sollen

und hat sie nicht geweint.

 

Es gibt ein Tal in der Anderwelt,

da gehn die Gelächter um,

die irgendjemand hätt' lachen sollen

und blieb statt dessen stumm.

 

Es gibt ein Haus in der Anderwelt,

da wohnen wie Kinder beinand' Gedanken,

die wir hätten denken sollen

und waren's nicht imstand.

 

Und Blumen blühn in der Anderwelt,

die sind aus der Liebe gemacht,

die wir uns hätten geben sollen

und haben's nicht vollbracht.

 

Und kommen wir einst in die Anderwelt,

viel Dunkles wird sonnenklar,

denn alles wartet dort auf uns,

was hier nicht möglich war.                                     

Michael Ende

 

Hoffnung II

Wer hofft
ist jung

Wer könnte atmen
ohne Hoffnung
daß auch in Zukunft
Rosen sich öffnen

ein Liebeswort
die Angst überlebt
...
Rose Ausländer

 

Wo wir Worte finden, die ausdrücken, was uns bewegt, wo unsere Kehle wieder weit wird und spricht, da können wir weiterleben. Weiterleben mit den Bürden der Vergangenheit und weiterleben mit dem Blick auf einen, von unseren Verlusten her nicht nur verdunkelten, sondern zugleich geweiteten Lebenshorizont.

Unser Predigttext lädt uns ein die tröstenden Kraft der hebräischen Poesie zu entdecken, ja sie zu leben und sie weiterzuschreiben Tag für Tag und Nacht für Nacht. Nicht, dass wir alle Dichterinnen werden müssen, ist gemeint, wohl aber, dass wir das Wort in seiner helfenden und widerständigen Kraft neu entdecken: Einer gewaltüberfluteten Welt zum Trotz und vielen verstummten und stumm gemachten Mitmenschen zum Trost. Amen

 

Lied: NL 30 Durch das Dunkel hindurch

 

Fürbittengebet und

Du hast uns gerufen, Gott,

wir werden gehen und neue Schritte tun

auf dem Weg zu mehr Gerechtigkeit, mehr Frieden in der Welt.

In der Nachfolge Jesu Christi, werden wir zuversichtlicher reden und hilfreicher handeln.

Freude wird aufkommen und sie wird ausstrahlen.

Ängste werden verfliegen. Bedenken werden zerstreut und Zögern wird überwunden.

Das Böse wird schwächer und das Gute stärker.

In denen, die Misstrauisch sind, wird Vertrauen wachsen,

Hoffnung wird geweckt in Verzagten und Kranken,

in Trauernden und Sterbenden.

Gott, wir freuen uns auf das Leben. Amen

 

Vaterunser

 

NL 189 Sei behütet auf deinen Wegen

 

Segen

 


Gottesdienstliche Gedanken zum 15. Sonntag nach dem Dreieinigkeitsfest mit der Feier der Goldenen Konfirmation des Jahrgangs 1956/57 am 12. September in der Januariuskirche Oßweil

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Gruß: Die Gnade Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen
Geistes sei mit uns allen.
Wspr: Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch. 1.Petr 5,7
Ein herzliches Willkommen allen, ganz besonders denen, die heute zur Goldenen
Konfirmation gekommen sind. Kaum zu glauben, dass das schon 50 Jahre sein sollen, seit
Sie damals konfirmiert wurden. 50 Jahre pralles Leben liegen zwischen heute und damals.
Und wie damals erbitten wir heute den Segen Gottes für alles, was noch vor Ihnen liegt.
Wir stimmen miteinander ein ins Lob mit dem Lied:


302,1.3.4.8 Du meine Seele singe
1. Du meine Seele, singe, / wohlauf und singe schön / dem, welchem alle Dinge / zu Dienst und
Willen stehn. / Ich will den Herren droben / hier preisen auf der Erd; / ich will ihn herzlich loben, /
solang ich leben werd.
3. Hier sind die starken Kräfte, / die unerschöpfte Macht; / das weisen die Geschäfte, / die seine
Hand gemacht: / der Himmel und die Erde / mit ihrem ganzen Heer, / der Fisch unzähl'ge Herde / im
großen wilden Meer.
4. Hier sind die treuen Sinnen, / die niemand Unrecht tun, / all denen Gutes gönnen, / die in der Treu
beruhn. / Gott hält sein Wort mit Freuden, / und was er spricht, geschicht; / und wer Gewalt muß
leiden, / den schützt er im Gericht.
8. Ach ich bin viel zu wenig, / zu rühmen seinen Ruhm; / der Herr allein ist König, / ich eine welke
Blum. / Jedoch weil ich gehöre / gen Zion in sein Zelt, / ist's billig, daß ich mehre / sein Lob vor aller
Welt.
Text: Paul Gerhardt 1653, Melodie: Johann Georg Ebeling 1666


Psalmgebet: Psalm 127 W+ 919
Wenn der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen.
     Wenn der Herr nicht die Stadt behütet, so wacht der Wächter umsonst.
Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und hernach lange sitzet
     Und esst euer Brot mit Sorgen; Denn seinen Freunden gibt er es im Schlaf.


Gebet
Barmherziger, ewiger Gott,
wir stehen vor Dir und feiern die Goldene Konfirmation.
In den letzten 50 Jahren haben sich unsere Lebensgeschichten ganz unterschiedlich
entwickelt.
Wenn wir zurückschauen ist vieles gelungen.
Wir erinnern und gern daran, manches zaubert uns ein Lächeln ins Gesicht und wir spüren
wie gut sich das anfühlt.
Da war Begeisterung, die uns beflügelt hat, da ist uns Wichtiges gelungen und hat Energien
freigesetzt.
Dankbar wollen wir das Gute festhalten.
Es war erfahrbarer Segen, den du auf unser Leben gelegt hat.
Wir haben uns engagiert, haben Verantwortung übernommen.
Wir haben manche Last getragen, manches Leid erduldet.
Manche Mühe war umsonst. Manche Sorge war auch am nächsten Morgen noch da. Wir
haben wahrlich nicht alles im Schlaf bewältigt.
Und doch verbindet uns heute Morgen die Hoffnung des Glaubens, dass all diese Spuren des Lebens uns stärken können, uns reifen lassen, sie haben unsere Persönlichkeit geprägt.
Lass uns auch in Zukunft die Quellen finden, aus denen wir alles schöpfen können, was wir brauchen, um offen und zugewandt, empathisch und liebevoll miteinander umzugehen.
Aus deiner Hand nehmen wir, was kommt.
Bleibe du in unserer Mitte mit deinem Lebensschaffenden und verbindenden Geist. Amen.


Schriftlesung 1. Petr 5,5b-11
Alle aber miteinander bekleidet euch mit Demut; denn Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. 6 So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit. 7 Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. 8 Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge. 9 Dem widersteht, fest im Glauben, und wisst, dass ebendieselben Leiden über eure Brüder und Schwestern in der Welt kommen.
10 Der Gott aller Gnade aber, der euch berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus, der wird euch, die ihr eine kleine Zeit leidet, aufrichten, stärken, kräftigen, gründen. 11 Ihm sei die Macht in alle Ewigkeit! Amen.


Lied 656,1-3 Wir haben Gottes Spuren festgestellt
1. Wir haben Gottes Spuren festgestellt / auf unsern Menschenstraßen, / Liebe und Wärme in der kalten Welt, / Hoffnung, die wir fast vergaßen.
(Kehrvers): Zeichen und Wunder sahen wir geschehn / in längst vergangnen Tagen, / Gott wird auch unsre Wege gehn, / uns durch das Leben tragen.
2. Blühende Bäume haben wir gesehn, / wo niemand sie vermutet, / Sklaven, die durch das Wasser gehn, / das die Herren überflutet. (Kehrvers)
3. Bettler und Lahme sahen wir beim Tanz, / hörten, wie Stumme sprachen, / durch tote Fensterhöhlen kam ein Glanz, / Strahlen, die die Nacht durchbrachen. (Kehrvers)
Text: Diethard Zils ( 1978 ) 1981 nach dem französischen »Nous avons vu les pas de notre Dieu« von Michel Scouarnec 1973; Melodie: Jo Akepsimas 1973


Predigt über Lk 17,5.6
Der Predigttext für diesen Sonntag steht im Lukasevangelium, er ist sehr kurz und ein wahrer Konfirmationstext. Da steht zu lesen:


Und die Apostel sprachen zu dem Herrn: Stärke uns den Glauben!
Der Herr aber sprach: Wenn ihr Glauben hättet so groß wie ein Senfkorn, dann könntet ihr zu diesem Maulbeerbaum sagen: Reiß dich aus und versetze dich ins Meer!, und er würde euch gehorchen.

Liebe Goldkonfirmandinnen und Konfirmanden, liebe Festgemeinde,
um Befestigung im Glauben geht es ja in der Konfirmation. Das ist bei ihnen jetzt schon ein paar Tage her. Sie hatten in den letzten 50 Jahren viele Gelegenheiten Erfahrungen mit ihrem Glauben zu sammeln.
Ich weiß nicht wie es Ihnen ging – ich kann noch nicht so ganz mitreden, ich bin ja erst nächstes Jahr dran mit der Goldenen Konfirmation…
Aber Ich hätte mir das schon wundervoll vorstellen können mit einem Glauben, der Berge, oder wenigstens Maulbeerbäume versetzen kann.
Allerdings: Die ganz großen Heldentaten sind mir nicht gelungen…
Auf der anderen Seite gibt es in unseren Lebensgeschichten ja die Zeiten, auf die wir sehr gerne zurückschauen, Zeiten, in denen uns gelungen ist, was wir uns vorgenommen haben, Momente, in denen wir glücklich waren und nur festgehalten und ausbauen oder vertiefen wollten, was uns das Leben genießen ließ und uns beflügelt hat. Und es lohnt sich ja durchaus, sich das in Erinnerung zu rufen. Und dem Glück noch einmal nachzuspüren
dankbar zu sein für all diese Momente, die da waren und sind und noch kommen. Sie machen das Herz leicht und geben dem Glauben Kraft. Sie lassen uns spüren, dass Gott seinen Segen auf unser Leben legt. Wir spüren es nicht jeden Tag. Und wahrlich nicht in jeder Situation. Aber dann und wann beispielhaft. Wohltuend, voller Leichtigkeit. Aber das ist nicht das ganze Leben. Das ist nur die eine Seite.
Den Glauben, so groß wie ein Senfkorn, der etwas bewegen kann, - wir hätten ihn doch so gerne, wenn Menschen uns an die Grenzen unserer Belastbarkeiten bringen, wenn wir nicht mehr weiter sehen. Wenn wir verunsichert und verletzt sind, über die Maßen gefordert, wie gerne hätten wir da einen Glauben, der alles einfach verändern kann?
Wenn Krankheiten das Leben verändern, Wenn die Zukunftshoffnungen zunichte werden? Wenn sich die ersehnte Hilfe einfach nicht einstellen will und wir mit unserem Latein am Ende sind, auch am Ende unserer Kraft?
Dietrich Bonhoeffer hat in seinem Glaubensbekenntnis geschrieben:

„Ich glaube, dass Gott aus allem auch aus dem Bösesten, Gutes entstehen lassen kann und will. Dafür braucht er Menschen, die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen. Ich glaube, dass Gott uns in jeder Notlage soviel Widerstandskraft geben will, wie wir brauchen. Aber er gibt sie nicht im Voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf ihn verlassen. In solchem Glauben müsste alle Angst vor der Zukunft überwunden sein.“


Wenn ihr Glauben hättet… In solchem Glauben müsste…
Ja, wenn…
Auf dem Weg des Glaubens ist es wie überall: Wo Licht ist, da ist auch Schatten.
Und wenn wir zurückschauen auf die Wege unseres Lebens, werden wir vieles entdecken, was uns nicht erspart wurde an Verletzungen und Herausforderungen. Vieles hat uns verändert, aufmerksam gemacht. Dünnhäutig und verletzlich vielleicht, aber auch empfindsam und einfühlsam.
Wo, wenn nicht da, hätten wir Vertrauen lernen sollen? Wo, wenn nicht dort hätten wir die Widerstandskraft spüren und empfangen sollen, von der Bonhoeffer spricht?
Und Vertrauen lernen, in dem wir unsere Zukunft ganz in Gottes Hand legen.
Wir wünschten uns einen widerstandsfähigen Glauben, einen, der durch nichts verletzt und verunsichert werden kann. Einen Glauben, der stark ist, auf den wir uns verlassen können.
Wenn ihr Glauben hättet so groß wie ein Senfkorn, dann könntet ihr zu diesem Maulbeerbaum sagen: Reiß dich aus und versetze dich ins Meer!, und er würde euch gehorchen.
Jesus will uns nicht als Giganten. Er will nicht, dass wir Herrschen, auch nicht aus der Kraft unseres Glaubens. Zu Paulus sagt er: Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft ist in den schwachen mächtig. Wir sollen die Kraft des Glaubens, wir sollen die Kraft Gottes nicht mit unserer verwechseln.
Wir brauchen nicht den großen Glauben. Und ein Senfkorn ist durchaus klein. Nein, Glaube lässt sich nicht messen und nicht wiegen und nicht vergleichen.
Es ist wohl viel entscheidender, dass wir entdecken, jeder für sich, dass dieser Glaube einen Unterschied macht.
Nicht nur: „… mit solchem Glauben müsste alle Angst vor der Zukunft überwunden sein.“ Nicht nur „Wenn ihr Glauben hättet…“
Entscheidend ist doch, dass wir entdecken, dass dieser Glaube in uns ist. Als eine Gabe Gottes, die wir uns nicht erworben oder verdient haben, aber als eine Kraft, die alles in uns durchdringen will.
Und dieser Glaube macht den Unterschied.
Dieser Glaube lässt uns einen neuen Blick auf uns selber gewinnen. Er verändert meine Sichtweise. Auf mich und auf die anderen.
Er lässt uns da und dort seinen Reichtum entdecken, wo wir erleben
wie das kleine Senfkorn des Glaubens fest verwurzelte Irrtümer ausreißen kann, festgefahrene Beziehungen wieder lösen und verändern, fest verwurzelte Vorurteile ins Meer
werfen und Festlegungen überwinden kann, weil wir die Menschen nicht mehr bei ihrer Schuld behaften, sondern ihnen zutrauen, was wir für unmöglich hielten.
Dieses Unmögliche für möglich halten, gegen manche Erfahrung, das gehört zum Wagnis des Glaubens. Das kostet Mut, da setzen wir uns aus. Aber oft liegt gerade im Überraschenden, im Unvermuteten, im Paradoxen die Ermöglichung einer heilsamen Veränderung.
Lasst es uns einfach wagen, mit diesem Glauben weiterzugehen und ihn jeden Tag mit Leben füllen, mit unseren Gebeten, mit unserer Dankbarkeit, mit unserer Hoffnung.
Lasst uns weitergehen mit diesem Glauben und der Zuversicht, dass Gott uns geben wird, was wir brauchen, um die Herausforderungen zu bewältigen, die vor uns liegen.
Lasst uns mit diesem kleinen Glauben weitergehen, und ihm zutrauen, dass wir so schwierige Situationen anders gestalten können.
Überraschend, versöhnlich und zur Veränderung befreiend.
Lasst uns mit diesem Glauben weitergehen, dankbar für alles Gute, das wir in unserem Leben erfahren haben, dankbar für alles Glück, das uns zuteil wurde. Voller Vertrauen, wenn wir unsere Zukunft in Gottes Hände legen und mit der Hoffnung, dass es uns gelingen kann, aus diesem Glauben heraus Begegnungen überraschend anders und heilsam zu gestalten. Amen.


Lied: 636,1-2 Unser Leben sei ein Fest
1. Unser Leben sei ein Fest. / Jesu Geist in unserer Mitte. / Jesu Werk in unseren Händen, / Jesu Geist in unseren Werken.
(Kehrvers): Unser Leben sei ein Fest / an diesem Morgen (Abend) und jeden Tag.
2. Unser Leben sei ein Fest. / Brot und Wein für unsere Freiheit. / Jesu Wort für unsere Wege, / Jesu Weg für unser Leben.
(Kehrvers): Unser Leben sei ein Fest / an diesem Morgen (Abend) und jeden Tag.
Text: Strophe 1 Josef Metternich Team 1972; Strophe 2 Kurt Rose 1981; Melodie: Peter Janssens 1972
Fürbitten und Vater unser
Gott, manche Not treibt uns um. Wir sorgen uns um die Zukunft der Schöpfung, um das Klima und um die Ressourcen der Erde, um klares Wasser, reine Luft, gesunde Böden. Wir sorgen uns um die Opfer von Naturkatastrophen und Kriegen, Bürgerkriegen und Terror. Wir sehnen uns nach Frieden und Gerechtigkeit, nach einer Welt, in der alle genug zum Leben haben. Öffne unsere Augen, Ohren und Hände für die Möglichkeiten, die wir haben, damit diese Sehnsucht kein frommer Traum bleibt. Bleibe du, Gott, mit uns auf dem Weg des Lebens. Zu dir beten wir gemeinsam:


Vater unser…


W+ 202 Verleih uns Frieden gnädiglich
Verleih uns Frieden gnädiglich, Herr Gott, zu unsren Zeiten. Es ist doch ja kein andrer nicht, der für uns könnte streiten, denn du, unser Gott, alleine, denn du, unser Gott, alleine.
Halleluja, Kyrie eleison: Herr Gott, erbarme dich! Halleluja, Kyrie eleison: Herr Gott, erbarme dich! Halleluja, Kyrie eleison: Herr Gott, erbarme dich! Halleluja, Kyrie eleison: Herr Gott, erbarme dich!


Bleiben Sie behütet und bewahrt im Segen Gottes:


Der Herr segne dich und behüte dich Er schütze dein Leben und bewahre deine Hoffnung. Er, lasse sein Angesicht leuchten über dir, dass du leuchten kannst für andere. Gott, erhebe sein Angesicht auf dich und schenke dir Frieden. Gott gebe dir und allen immer neu die Kraft, der Hoffnung ein Gesicht zu geben.

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Gottesdienst für Mensch und Tier, 27.6.20201

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Gottesdienst am 20.6.2021, Diakonie-Sonntag, 3.Sonntag nach Trinitatis

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Gottesdienstliche Gedanken zum Erntebittgottesdienst 13.6.2021

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Gottesdienstliche Gedanken zum 6.6.2021, 1.Sonntag nach Trinitatis

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Gottesdienstliche Gedanken zum Sonntag Trinitatis am 30.5.2021

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Gottesdienstliche Gedanken am Pfingstmontag, 24.5.2021

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Gottesdienstliche Gedanken am Pfingstsonntag, 23.5.2021

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Gottesdienstliche Gedanken am Sonntag Exaudi, 16.5.2021

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Gottesdienstliche Gedanken zum Sonntag Rogate, 9.5.2021

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Gottesdienstliche Gedanken zum Sonntag Kantate am 2.5.2021 von Freimut Bott zu Lukas 19,37-40

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Gottesdienstliche Gedanken zum Sonntag Jubilate, 25.4.2021

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Gottesdienstliche Gedanken zum Sonntag Miserikordias Domini, 18.4.2021

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Gottesdienstliche Gedanken am Sonntag Quasimodogeniti, 11.4.2021

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Gottesdienst am Ostersonntag, 04.04.2021

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Gottesdienstliche Gedanken am Karfreitag, 2.2.2021

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Gottesdienstliche Gedanken am Gründonnerstag, 1.2.2021

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Gottesdienstliche Gedanken zum Palmsonntag, am 28.3.2021

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Gottesdienstliche Gedanken zum 5. Sonntag der Passionszeit, Judika, am 21.3.2021

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Gottesdienstliche Gedanken zum 4. Sonntag der Passionszeit, Lätare, am 14.03.2021

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Gottesdienstliche Gedanken am Sonntag Okuli 7.3.2021

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Gottesdienstliche Gedanken zum 2. Sonntag der Passionszeit, Reminiszere, am 28.02.2021

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Gottesdienstliche Gedanken am Sonntag Invocavit, 21.2.2021

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Gottesdienstliche Gedanken am Sonntag Estomihi, 14.2.2021

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Gottesdienst am letzten Sonntag nach Epiphanias, 31.1.2021

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Gottesdienst am 3. Sonntag nach Epiphanias, 24.1.2021

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Gottesdienst am 2. Sonntag nach Epiphanias, 17.01.2021

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Gottesdienst am 1. Sonntag nach Epiphanias, 10.01.2021

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Gottesdienst an Epiphanias 6.1.2021

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Gottesdienstliche Gedanken zur Jahreslosung am 3. Januar 2021

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Gottesdienst am Altjahresabend, 31.12.2020

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Gottesdienst mit Krippenspiel an Heiligabend


Christvesper mit Posaunenchor

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Die Weihnachtsgeschichte nach Matthäus und Lukas

Die Weihnachtsgeschichte mit biblischen Erzählfiguren


Gottesdienst am 4. Advent, 20.12.2020

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Gottesdienst am 3.Advent, 13.12.2020

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Gottesdienst am 2.Advent, 06.12.2020

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Gottesdienst am 1.Advent, 29.11.2020

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Gottesdienst am Ewigkeitssonntag (Letzter Sonntag des Kirchenjahrs), 22. November 2020

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Gottesdienst am 15.11.2020, vorletzter Sonntag des Kirchenjahres

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Gottesdienst am 08.11.2020, Drittletzter Sonntag des Kirchenjahrs

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Gottesdienst am 01.11.2020, 21. Sonntag nach Trinitatis in Oßweil

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Gottesdienst am 25.10.2020, 20. Sonntag nach Trinitatis in Oßweil

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Gottesdienstliche Gedanken zum 17. Sonntag nach Trinitatis, 4. Oktober 2020

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Gottesdienstliche Gedanken zum 15.n.Tr., 20.9.2020 von Freimut Bott


Gottesdienstliche Gedanken zum 13.9.2020, 14. Sonntag nach Trinitatis


Gottesdienstliche Gedanken zu Apg 6,1-7 am 13. Sonntag nach Trinitatis


Gottesdienstliche Gedanken zum 12. Sonntag nach Trinitatis, 30.8.2020


9. Sonntag nach Trinitatis am 2. August 2020


"Glauben und Sehen" - Gottesdienst im Grünen am 8. Sonntag nach Trinitatis, 2. August 2020

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7. Sonntag nach Trinitatis, 26.7.2020; Hebr 13,1-3

Gottesdienstliche Gedanken von Freimut Bott


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6. Sonntag nach Trinitatis, 5.7.2020

Gottesdienstliche Gedanken von Freimut Bott


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5. Sonntag nach Trinitatis, 12. Juli 2020

Gottesdienstliche Gedanken von Christina Beck

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4. Sonntag nach Trinitatis, 5.7.2020

Gottesdienstliche Gedanken von Freimut Bott

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Erntebitt-Gottesdienst "...soviel er zum Essen brauchte", 28. Juni 2020

Gottesdienstliche Gedanken von Christina Beck

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2. Sonntag nach Trinitatis, 21.6.2020

Gottesdienstliche Gedanken von Freimut Bott

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Liturgie für den 1. Sonntag nach Trinitatis, 14. Juni 2020

Musik: Joseph Liebl, Liturgie und Predigt: Christina Beck

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Liturgie für den Sonntag Trinitatis, Dreieinigkeitsfest am 7.6.20

Musik: Bernd Stäb, Liturgie und Predigt: Freimut Bott

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Pfingstsonntag, 31. Mai 2020 - Gottesdienstliche Gedanken von Freimut Bott

Gottesdienstliche Gedanken von Freimut Bott

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6. Sonntag nach Ostern, Exaudi (nach Ps. 27,7: Herr, höre meine Stimme, wenn ich rufe! Sei mir gnädig und erhöre mich!) 24. Mai 2020

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Ökumenischer Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt, 21. Mai 2020

HIER geht es zum Livestream des Gottesdienstes.

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5. Sonntag nach Ostern, Rogate (Nach nach Mt 7,7: Bittet, so wird euch gegeben) 17. Mai 2020

Gottesdienstliche Gedanken von Freimut Bott

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4. SONNTAG NACH OSTERN, 10. Mai 2020

Gottesdienstliche Gedanken von Christina Beck

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3. Sonntag nach Ostern, Jubilate (Nach Ps 66,1: Jauchzt Gott, alle Lande.) 3. Mai 2020

Gottesdienstliche Gedanken von Freimut Bott

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2. Sonntag nach Ostern, Misericordias Domini (nach Ps 33,5: Die Erde ist voll der Güte des Herrn), 26.4.2020

Gottesdienstliche Gedanken von Freimut Bott

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1. SONNTAG NACH OSTERN, 19. April 2020


Ostersonntag, 12. April 2020

Gottesdienstliche Gedanken von Christina Beck

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Osternacht in Oßweil am 12. April 2020

Eine österliche Morgenandacht von Christina Beck

„wo einer im Dunkeln nicht verstummt“

 

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Karfreitag, 10. April 2020

Gottesdienstliche Gedanken von Freimut Bott

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Gründonnerstag, 9.4.2020

Gottesdienstliche Gedanken von Freimut Bott

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6. Sonntag in der Passionszeit, Palmsonntag, 5.4.2020

Gottesdienstliche Gedanken von Freimut Bott

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5. Sonntag der Passionszeit, Judica, 29.3.2020

Gottesdienstliche Gedanken von Christina Beck

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Orgelmusik von Bernd Stäb: Gott des Himmels und der Erde (EG 445)

Orgelmusik von Bernd Stäb: Von Gott will ich nicht lassen 

Orgelmusik von Bernd Stäb: AMEN, AMEN, AMEN

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4. Sonntag der Passionszeit, Lätare, 22.3.2020

Gottesdienstliche Gedanken von Freimut Bott

 

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