Gottesdienstliche Gedanken zum Sonntag Jubilate am 8. Mai 2022, von Freimut Bott

Die Gedanken zum Anhören

Die Gedanken zum Nachlesen

Zu unseren gottesdienstlichen Gedanken am Sonntag Jubilate grüße ich Sie ganz herzlich mit dem 
Wochenspruch aus 2. Kor 5,7: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist 
vergangen, siehe, Neues ist geworden.
Im Mittelpunkt dieses Sonntags steht die Schöpfung. Davon singt das erste Lied:

Lied: EG 455,1-3 Morgenlicht leuchtet
1. Morgenlicht leuchtet, rein wie am Anfang. / Frühlied der Amsel, Schöpferlob klingt. / Dank für 
die Lieder, Dank für den Morgen, / Dank für das Wort, dem beides entspringt.
2. Sanft fallen Tropfen, sonnendurchleuchtet. / So lag auf erstem Gras erster Tau. / Dank für die 
Spuren Gottes im Garten, / grünende Frische, vollkommnes Blau.
3. Mein ist die Sonne, mein ist der Morgen, / Glanz, der zu mir aus Eden* aufbricht! / Dank 
überschwenglich, Dank Gott am Morgen! / Wiedererschaffen grüßt uns sein Licht.
Text: Jürgen Henkys ( 1987 ) 1990 nach dem englischen »Morning has broken« von Eleanor Farjeon vor 
1933; Melodie: gälisches Volkslied vor 1900; geistlich vor 1933

Eingangsgebet
Gott, das Licht des Glaubens hast du in unsere Herzen gelegt. Und wir haben uns auf den Weg 
gemacht, so zu leben,
wie es deiner Liebe zu den Menschen und zu deiner Schöpfung entspricht.
Hab Dank für deine Nähe, die du uns spüren lässt und für allen Segen, den du uns in unserem Leben 
und im Miteinander in unserer Gemeinde spüren lässt.
Gemeinsam lässt du uns finden, wie wir die Herausforderungen unserer Zeit bewältigen können. Wir 
spüren den Wandel, dem alles unterworfen ist. Wir stehen vor immer neuen Fragen, auf die unser 
Glauben Antworten sucht,
damit wir ein Miteinander gestalten können, das wir vor dir und vor unseren Kindern verantworten 
können, und das Spuren deines Heils sichtbar macht.
Leite du uns durch deinen Heiligen Geist. Stärke uns durch das Licht deiner Liebe. Lege deinen 
Segen auf alle, die aus deinem Geist ihr Leben gestalten wollen. Dir vertrauen wir uns in der 
Stille an. Amen.

Lesung: 1. Mose 1,1- 2. Mose 2,4
1 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. 2 Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis lag auf 
der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser. 3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es 
ward Licht. 4 Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis 5 
und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag. 6 
Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, die da scheide zwischen den Wassern. 7 
Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste. Und 
es geschah so. 8 Und Gott nannte die Feste Himmel. Da ward aus Abend und Morgen der zweite Tag. 9 
Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an einem Ort, dass man das Trockene 
sehe. Und es geschah so. 10 Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte 
er Meer. Und Gott sah, dass es gut war.
11 Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringe, und fruchtbare 
Bäume, die ein jeder nach seiner Art Früchte tragen, in denen ihr Same ist auf der Erde. Und es 
geschah so. 12 Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringt, ein jedes nach seiner 
Art, und Bäume, die da Früchte tragen, in denen ihr Same ist, ein jeder nach seiner Art. Und Gott 
sah, dass es gut war. 13 Da ward aus Abend und Morgen der dritte Tag. 14 Und Gott sprach: Es werden 
Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht.

Sie seien Zeichen für Zeiten, Tage und Jahre 15 und seien Lichter an der Feste des Himmels, dass 
sie scheinen auf die Erde. Und es geschah so. 16 Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes 
Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch die Sterne. 17 
Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, dass sie schienen auf die Erde 18 und den Tag und die 
Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, dass es gut war. 19 Da ward aus 
Abend und Morgen der vierte Tag. 20 Und Gott sprach: Es wimmle das Wasser von lebendigem Getier, 
und Vögel sollen fliegen auf Erden unter der Feste des Himmels. 21 Und Gott schuf große 
Seeungeheuer und alles Getier, das da lebt und webt, davon das Wasser wimmelt, ein jedes nach 
seiner Art, und alle gefiederten Vögel, einen jeden nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war. 
22 Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch und erfüllet das Wasser im Meer, 
und die Vögel sollen sich mehren auf Erden. 23 Da ward aus Abend und Morgen der fünfte Tag. 24 Und 
Gott sprach: Die Erde bringe hervor lebendiges Getier, ein jedes nach seiner Art: Vieh, Gewürm und 
Tiere des Feldes, ein jedes nach seiner Art. Und es geschah so. 25 Und Gott machte die Tiere des 
Feldes, ein jedes nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art und alles Gewürm des Erdbodens nach 
seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war.


26 Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über 
die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde 
und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. 27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum 
Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. 28 Und Gott segnete sie und sprach zu 
ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und 
herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das 
auf Erden kriecht. 29 Und Gott sprach: Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen 
bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise. 30 
Aber allen Tieren auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das auf Erden lebt, 
habe ich alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben. Und es geschah so. 31 Und Gott sah an alles, was er 
gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag.
1 So wurden vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer. 2 Und so vollendete Gott am siebenten 
Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er 
gemacht hatte. 3 Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von 
allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte. 4 Dies ist die Geschichte von Himmel 
und Erde, da sie geschaffen wurden. Es war zu der Zeit, da Gott der HERR Erde und Himmel machte.

Predigtgedanken zu 1. Mose 2,1-2,4 (Die Schöpfungsgeschichte)
Liebe Leserin, lieber Leser,
Kinder lassen uns staunen über die Dinge, die wir sehen: Die Biene auf der Blüte, de Spinne im 
Netz, die Vogelkinder im Nest, die Eichhörnchen, die von Baum zu Baum springen, die Bachläufe an 
denen sich herrlich spielen lässt, die Berge, das Meer und alles, was einlädt, es zu erkunden. Je 
genauer wir hinschauen, desto mehr Respekt wächst vor dem Geschaffenen, Respekt vor dem Wetter in 
den Bergen, Respekt vor dem Wasser und seiner Kraft, Respekt vor der Sonne, und ihrer Strahlen. Mit 
unseren Kindern sehen wir, was geworden ist. Wir sehen, was vor Augen ist.
Und in jeder Generation gibt es wohl Kinder und Erwachsene, die sich fragen: Wie ist es gekommen, 
dass das alles so da ist wie es ist..
Der Schöpfungsbericht aus der Bibel, den wir eben gehört haben, ist im 6. Jh vor Christus 
entstanden, damals, als die Israeliten nach Babylonien weggeführt wurden. Dort gab es andere Erklärungen für die Entstehung der Erde.
Da ist sie aus dem Kampf der Götter entstanden. Da war der Krieg der Schöpfer aller Dinge, die geworden sind.
Ganz anders der biblische Bericht. Da ist die Natur nicht mehr voller Götter. Da gibt es nur noch 
einen Gott. Den Gott der durch sein Wort alles ins Sein ruft. Er spricht – und es wird.
Jetzt sind die Sterne am Himmel keine Götter mehr, die unser Schicksal bestimmen, ihre 
Konstellation wirkt sich nicht mehr auf unser Leben aus. Sie sind entzaubert, sie sind Lichter am 
Himmel, die uns bei Tag und Nacht leuchten und uns Orientierung schenken.
Gott spricht und es wird und alles ist aus seinem Wort geworden.
Der Himmel und die Erde, das Licht und das Leben, und eins entsteht nach dem anderen. Ein Prozess, 
den die Bibel in Tage einteilt, die Wissenschaft in Zeitalter. In der Prozesshaftigkeit des 
Entstehens stimmen die Erkenntnisse von damals und von heute überein. Die biblische Erklärung 
schaut vom Anfang nach vorn, bis zum Heute.

Die Wissenschaft geht den anderen Weg. Vom heute schaut sie zurück. Immer weiter. Durch das Werden 
und Entstehen des Lebens auf unserem Planeten bis in die Entstehung der Planeten und der 
Sonnensysteme, der Galaxien und der Weite des sich ständig ausdehnenden Raums. Welten voller Wunder 
tun sich ihnen auf. Mit schwarzen Löchern und dunkler Materie. Mit Teilchen, die wir bisher nicht 
kannten. Vom Größten bis zu Kleinsten forschen sie um zu verstehen wie alles geworden ist.
Mit der größten Maschine der Welt sind sie bis kurz nach dem Urknall gekommen. Sie haben Dinge 
entdeckt, die unser Standardmodell des Lebens bestätigen und in Frage stellen. Und wie die 
Schreiber des Biblischen Berichtes staunen sie über das, was sie sehen.
Denn auch diese Frage ist noch ohne Antwort: Was hat diesen Urknall ausgelöst, wo kam diese Energie 
her, aus dem unser Universum und alle Materie entstanden ist, die wir heute finden? Was hat diesen 
Prozess angestoßen. Und noch weit unvorstellbarer: Was war davor? Bevor dieses sich ständig 
ausdehnende Universum entstanden ist?
Eines Tages werden wir vielleicht auch Antworten auf diese Fragen kennen.
Ob es gewollt war? Dieses Werden? Je tiefer wir in die Zusammenhänge eintauchen, desto größer wird 
unsere Demut.

Und die Vorstellung der Menschen vor über 2600 Jahren, dass es eine Kraft, eine Energie eine Macht 
war, die wir Gott nennen, die alles ins Leben gerufen hat, ist gar nicht so abwegig, auch nicht für 
den, der Ergebnisse der Forschenden versteht.
Wenn wir diesen Schritt gehen, gehen wir dann auch den zweiten? Wenn dieses Universum und unsere 
Erde und das Leben, das sich da entwickelt hat, gewollt ist, wächst uns daraus nicht auch eine 
Verantwortung zu?
Es sind nicht zufällig die jüngeren Menschen, die derzeit auf die Straße gehen für die Zukunft 
dieses Planeten und ihrer Lebensgrundlagen. Wir haben keine Alternative zu diesem Lebensraum und 
wir sehen, dass die immer rücksichtslosere Ausbeutung der Ressourcen in den letzten 170 Jahre immer 
gravierendere Folgen haben. Die Anzeichen sehen wir seit gut 40 Jahren, erst belächelt, dann 
verdrängt, überdeckt von anderen Krisen und Problemen.
Jetzt lässt es sich nicht mehr leugnen. Die Auswirkungen sind deutlich sichtbar. Die Auswirkungen 
im Klima und in der Verschmutzung von Erde, Wasser und Luft. Täglich neue Erkenntnisse, neulich 
erst wurde erstmals Mikroplastik im menschlichen Blut festgestellt, selbst bei Menschen, die keinen 
Fisch essen.
Wir tun so, als könnten wir das Offensichtliche ignorieren und weiterleben wie bisher. Aber alles 
greift ineinander. Unser Wohnen und Arbeiten, unser Mobilsein und unsere Freizeit. Unser 
Produzieren und unser Konsumieren.
Dabei ist es unsere Erde doch wert, sie so zu erhalten, dass auch zukünftige Generationen noch 
staunen können. Zu fein ist alles gewoben und in ein Gleichgewicht gebracht.

Und jeder von uns hat an seinem Platz in seinem Leben und seiner augenblicklichen Situation die 
Möglichkeit, dieses verlorengegangene Gleichgewicht wieder herstellen zu wollen. Jeder von uns kann 
durch verändertes Verhalten dazu beitragen. Die kleinen Schritte werden wohl nicht mehr reichen. 
Noch können wir es schaffen. Und eines Tages staunen wie die Natur sich wieder erholt hat, wie 
alles wieder grünt und blüht und ineinandergreift.
Wenn nicht aus Verantwortung vor unserem Schöpfer, so doch aus Respekt vor den Bedürfnissen unserer 
Kinder. Amen.

Lied: EG 432,1-3 Gott gab uns Atem
1. Gott gab uns Atem, damit wir leben, / er gab uns Augen, dass wir uns sehn. / Gott hat uns diese 
Erde gegeben, / dass wir auf ihr die Zeit bestehn. / Gott hat uns diese Erde gegeben, / dass wir 
auf ihr die Zeit bestehn.
2. Gott gab uns Ohren, damit wir hören. / Er gab uns Worte, dass wir verstehn. / Gott will nicht 
diese Erde zerstören. / Er schuf sie gut, er schuf sie schön. / Gott will nicht diese Erde 
zerstören. / Er schuf sie gut, er schuf sie schön.
3. Gott gab uns Hände, damit wir handeln. / Er gab uns Füße, dass wir fest stehn. / Gott will mit 
uns die Erde verwandeln. / Wir können neu ins Leben gehn. / Gott will mit uns die Erde verwandeln. 
/ Wir können neu ins Leben gehn.  Text: Eckart Bücken 1982; Melodie: Fritz Baltruweit 1982

Fürbitten und Vater unser
Himmlischer Vater, wir wollen aus deinem Geist leben. Lass uns spüren, dass du da bist.
Gerade in den Stürmen unseres Lebens suchen wir deine Nähe. Schenke uns dann Ruhe und Orientierung, 
ein kurzes Innehalten, ein Gebet, und gute Gedanken. Stell uns Menschen an die Seite, die uns 
verstehen und mit uns guttun und uns spüren lassen, von allen Seiten umgibst du uns.
Himmlischer Vater, wir wollen aus deinem Geist leben. Wir alle sind auf deinen Namen getauft. Wir 
gehören zu deiner großen, weltweiten Familie, egal, auf welchem Erdteil wir leben. Dein Geist 
verbindet uns. Lass uns nicht gleichgültig werden für die Menschen, die in Not sind. Sie sind wie 
unsere Geschwister. Lass deine ganze Christenheit eine Gemeinschaft sein, die aus deinem Wort und 
aus deiner Liebe lebt, die in dieser Welt Impulse setzt für Frieden und Gerechtigkeit und ein
faires Miteinander unter allen Menschen.
Himmlischer Vater, wir wollen aus deinem Geist leben. Lass uns auf dein Licht schauen, auf die 
Orientierung, die du uns schenkst, auf die guten Wege, die wir im Licht des Glaubens entdecken 
können. Lass uns dein Licht hinaustragen in die Welt, damit es nicht dunkel bleibt, nicht bei uns 
und unseren Nachbarn und nicht bei denen, die in der Ferne nicht weiterwissen und nach 
Lebensmöglichkeiten suchen.
Wir wollen aus deinem Geist leben. Wir bitten dich um deinen Segen. Dass die Fülle sichtbar wird, 
die du uns versprochen hast, dass Versöhnung gelingt, wo Streit war, dass die Liebe wieder sichtbar 
wird, die uns verbindet. und dass die Leidenschaft uns weitertreibt, der Erde ein menschliches 
Gesicht und eine Zukunft zu geben.
Gemeinsam beten wir Vater unser im Himmel! Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille 
geschehe wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere 
Schuld wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse 
uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Bleiben Sie behütet und bewahrt im Segen Gottes:
Der Herr segne dich und behüte dich. Er schütze dein Leben und bewahre deine Hoffnung. Er lasse 
sein Angesicht leuchten über dir, dass du leuchten kannst für andere. Gott, erhebe sein Angesicht 
auf dich und schenke dir Frieden. Gott gebe dir und allen immer neu die Kraft, der Hoffnung ein 
Gesicht zu geben. So segne dich der allmächtige Gott, der Vater, der Sohn und der
Heilige Geist. Amen.

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Gottesdienstliche Gedanken zum Sonntag Misericordias Domini am 1. Mai 2022 von Freimut Bott

Die Gedanken zum Anhören

Die Gedanken zum Nachlesen

Begrüßung:
Zu unseren gottesdienstlichen Gedanken am Sonntag Misericordias Domini, dem 2. Sonntag nach Ostern, 
grüße ich Sie ganz herzlich mit dem Wochenspruch aus Joh 10,11.27.28: Christus spricht: Ich bin der 
gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir, und ich gebe 
ihnen das ewige Leben.
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des heiligen 
Geistes sei mit uns allen. Amen

Lied: W+15,1-5 Dass die Sonne jeden Tag
1. Dass die Sonne jeden Tag wieder neu am Himmel steht, dass in deinem Wissen, Gott, das Geringste 
nicht verweht: Dafür danken wir dir, Gott, der du alles mit uns teilst, unsre Freude unser Leid, ja 
unser Leben.
2. Dass die Not, die uns bedrückt, von dir selbst erlitten ist, weil du, Gott, in deinem Sohn uns 
ganz nah geworden bist. Dafür danken wir dir, Gott, …
3. Dass das Werden und Vergehn Wunder allen Lebens ist, dass du allem seine Zeit hier in dieser 
Welt bemisst. Dafür danken wir dir, Gott, …
4. Dass du unser enges Herz immer wieder öffnen willst, dass du unsre leere Hand immer neu mit 
Segen füllst.  Dafür danken wir dir, Gott, …
5. Dass du uns Gemeinschaft schenkst immer wieder wie ein Fest, dass du uns durch deinen Geist ganz 
lebendig werden lässt. Dafür danken wir dir, Gott, …
Text und Melodie: Kathi Stimmer-Salzeder. © Musik und Wort, Aschau

Psalm 23 Nr. 711
Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
     Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.
     Und ob ich schon wanderte im finstern Tal. Fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein 
     Stecken und Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.
     Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.


Gebet
Immer wieder beschenkst du uns, Gott, Neues tritt in unser Leben ein, bereichert uns. Gibt unserem 
Leben eine neue Dimension, einen weiteren Horizont, lässt manches, das uns bisher bewegt hat in 
einem neuen Licht erscheinen.
Anderes muß weiter in den Hintergrund treten, kann nicht mehr den alten Stellenwert behalten. Die 
Veränderung ist uns nicht immer willkommen. Manchmal müssen wir uns dem Neuem erst nach und nach 
öffnen. Und bereit werden für die Veränderung, die eingetreten ist. Und entdecken, dass unser Leben 
neue Räume durchschreiten kann. Wie gut, dass du, Gott, überall da zu finden bist, wo unser Leben 
neue Wendungen nimmt, gegenwärtig, mächtig, kraftvoll.
Wecke in uns den Mut, das Neue zu wagen und in der Weite des Lebens dir zu vertrauen. Denn wohin 
uns unser Weg auch führt, du bist es doch, der uns gehen heißt. Amen.

Lied: W+ 116,1-4 Da wohnt ein Sehnen tief in uns
Refrain: Da wohnt ein Sehnen tief in uns, o Gott, nach dir, dich zu sehn, dir nah zu sein. Es ist 
ein Sehnen, ist ein Durst nach Glück, nach Liebe, wie nur du sie gibst.
1. Um Frieden, um Freiheit, um Hoffnung bitten wir. In Sorge, im Schmerz, sei da, sei uns nahe, 
Gott.
(Refrain)
2. Um Einsicht, Beherztheit, um Beistand bitten wir. In Ohnmacht, in Furcht, sei da, sei uns nahe, 
Gott. (Refrain)
3. Um Heilung, um Ganzsein, um Zukunft bitten wir. In Krankheit, im Tod, sei da, sei uns nahe, 
Gott. (Refrain)
4. Dass du, Gott, das Sehnen, den Durst stillst, bitten wir. Wir hoffen auf dich, sei da, sei uns 
nahe, Gott. (Refrain)
Originaltitel: There Is A Longing. Text und Melodie: Anne Quigley 1973; deutsch: Eugen Eckert 1986; 
© 1992 OCP Publications Small Stone Media BV, Holland. Für D,A,CH: Small Stone Media Germany GmbH

Predigt Joh 21,15-19
Als sie nun das Mahl gehalten hatten, spricht Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, hast 
du mich lieber, als mich diese haben? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich 
liebhabe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Lämmer!
(16) Spricht er zum zweiten Mal zu ihm: Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieb? Er spricht zu 
ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebhabe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Schafe!
(17) Spricht er zum dritten Mal zu ihm: Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieb? Petrus wurde 
traurig, weil er zum dritten Mal zu ihm sagte: Hast du mich lieb?, und sprach zu ihm: Herr, du 
weißt alle Dinge, du weißt, dass ich dich liebhabe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Schafe!
(18) Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Als du jünger warst, gürtetest du dich selbst und gingst, wo 
du hin wolltest; wenn du aber alt wirst, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird 
dich gürten und führen, wo du nicht hin willst.
(19) Das sagte er aber, um anzuzeigen, mit welchem Tod er Gott preisen würde. Und als er das gesagt 
hatte, spricht er zu ihm: Folge mir nach!

Liebe Leserin, lieber Leser,
wir alle kennen das Bild vom guten Hirten, mal kitschig, mal ernst gemeint, wir an diesem Sonntag. 
Der Wochenspruch hat das Thema eröffnet: Da sagt Jesus: „Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören 
meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir, und ich gebe ihnen das ewige Leben.“ Was für 
ein mächtiger Akkord, der das alles zusammenklingen lässt: Die Stimme Jesu hören und daraus leben. 
Ihm folgen, sich entwickeln, wachsen und reifen. Nach seinem Vorbild.
Daraus ergeben sich die Fragen: Wie gehen wir angemessen miteinander um? Wie sehen die 
Lebensentwürfe aus, die wir unseren Kindern vorleben und allen, die uns erleben? Welches Bild von 
einem sozialen Miteinander zeichnen wir?
Der Predigttext entfaltet dieses Themenfeld. Exemplarisch zeigt er an Petrus, wie vorbildhaftes 
Handeln entsteht und woraus es seine Kraft gewinnt.
Schauen wir auf Petrus und seine Entwicklung, die er in der Begegnung mit Jesus durchläuft.
Er ist kein einfacher Charakter. Aber wer ist das schon. Wir kennen ihn aus den Geschichten in den 
Evangelien: Petrus, Immer ein wenig forscher als die anderen, immer vorne dran, immer ansprechbar, 
immer mit vollem Engagement und vollem Einsatz.
Er war es, der ohne zu überlegen seine Netze verließ und Jesus nachfolgte, er war es, der unbedingt 
wie Jesus auf dem Wasser gehen wollte und Angst bekam. Und - er war es, der als erster aussprechen 
konnte, dass Jesus der Sohn Gottes ist, der Messias auf den sie alle warteten. Der Friedenskönig – 
und doch war er es, der Jesus bei seiner Verhaftung mit dem Schwert verteidigen wollte.
Und dann der Tiefpunkt: Dreimal verleugnete er Jesus im Hof des Hohenpriesters während der 
Verhandlung. Dreimal beharrte er darauf: Ich kenne ihn nicht, ich habe nichts mit ihm zu schaffen. 
Und er weinte bitterlich, als der Hahn krähte und ihm seine Untreue ins Bewusstsein rief. Petrus, 
ein schillernder Charakter.
Trotz alledem blieb er dran. Er war es, der als erster Mann das leere Grab betrat.
Er war es, der sich in einer Führungsrolle sah und sie doch nicht konsequent füllen konnte. Er, der 
immer sich sah, sich und seinen Mut, sich und die Erfahrungen, die er machen wollte, sich und seine 
Kraft. Selbst am Schluss noch rannte er mit Johannes um die Wette zum Grab – und war als erster da. 
Er war eingebunden in den Jüngerkreis und hatte doch immer sich selbst im Blick.
Wie die anderen war Petrus nach Ostern wieder an seine alte Arbeit gegangen, er arbeitete wieder 
als Fischer wie damals, bevor Jesus ihn zu sich rief.
Konnte er nach all diesen Erfahrungen einfach zurück, wieder der sein, der er einmal war?

Nach Ostern begegnet Jesus ihm und etlichen anderen Jüngern wieder am See. Sie hatten nicht viel 
gefangen. Aber auf das Wort von Jesus warfen sie noch einmal die Netze aus und machten einen 
reichen Fang. Als sie ans Ufer kamen, hatte Jesus sein Feuer schon brennen. Sie brachten von den 
Fischen und aßen. Hatte Jesus nicht gesagt, er wolle ihn zu einem Menschenfischer machen? Und er 
hatte ihn doch wieder bei den Fischernetzen gefunden. Alles umsonst, vergeblich? Oder doch eine 
Wende?
Es sollte seine letzte Begegnung mit Jesus werden. Seine letzte Chance. Das Gespräch war peinlich:
Hast du mich lieber als alle anderen? Petrus wird wohl in die Runde geschaut haben bevor er 
antwortete. Schließlich war Johannes auch da und etliche andere Jünger.
Was konnte er jetzt noch antworten`? Auch der Tiefpunkt stand im Raum. Bescheiden antwortete er: Du 
weißt, dass ich dich gernhabe. Es sind zwei unterschiedliche Worte für Liebe, die hier im Grundtext 
verwendet sind. Petrus geht eine Stufe zurück in der Dichte. Er bescheidet sich. Er vermeidet es, 
die anderen überragen zu wollen. Er reiht sich ein.
Er zeigt Demut, das Wissen darum, ersetzbar zu sein, das Wissen, nicht mehr zu sein, nicht 
wertvoller, nicht würdevoller. Dieser
Reaktion folgt ein Auftrag: Weide meine Lämmer.
Bescheiden wird diese Aufgabe beschrieben: Nicht: Übernimm meine Funktion, nicht: Sei mein 
Stellvertreter auf Erden, Nicht: Leite meine Kirche, nicht: Verwalte mein Erbe. Nein, Weide meine 
Lämmer, weide meine Schafe. Sorge dich. Komm deiner Fürsorgepflicht nach. Sei für und sei mit den 
anderen da.
Und nochmal fragt ihn Jesus und nochmal.
Bei der dritten Frage geht auch Jesus eine Stufe zurück. Jesus lebt vor, was er von anderen 
erwartet. Petrus, hast du mich gern? Jesus passt sich im Gespräch an seinen Gesprächspartner an. Er 
will ihn nicht überfordern. Er findet ein einheitliches Sprachmuster.  Eine kleine Lektion in 
angewandter Demut. Nicht du musst dich mir anpassen, ich passe mich dir an.
Petrus hat seine Lektion gelernt. Er, der dreimal geleugnet hat, bestätigt dreimal seine Zuneigung. 
Aber er erhebt sich nicht mehr über die anderen. Er hat seine Lektion gelernt: Du kannst es nicht 
alleine schaffen. Du brauchst die anderen. Du brauchst das Miteinander, das Team, die 
Solidargemeinschaft. Und du bist es, der das prägen und vorleben kann: Es geht nicht allein. Jeder 
kann etwas beitragen und jeder Beitrag ist wertvoll. Geistlich und wohl auch weltlich gut führen 
kann nur, wer daraus keinen Anspruch ableitet, wer ins Miteinander integrieren kann, wer selbst mit 
Hand anlegt und sich für nichts zu gut ist, letztlich, wer den Weg vom Herrschen wollen zum Dienen 
können gegangen ist.
So kann er den Auftrag übernehmen, so als einer unter vielen wirken. Kann zum Gelingen beitragen. 
Es geht eben nicht ums Herausstechen. Es geht ums Miteinander vorankommen. Verbunden mit der alten 
Weisheit, dass man sich im Leben möglicherweise zweimal begegnet. Und dann kann alles ganz anders 
sein. …und ein anderer wird dich gürten und dich führen, wohin du nicht willst. So steht es am Ende 
des Textes. Jede Aufgabe, die wir übernehmen, jede Funktion, die uns übertragen wurde, ist uns nur 
für eine Zeit übertragen. Eine Zeit, in der wir wirken und prägen können, in der wir da sein 
können, hilfreich, dynamisch, zielstrebig. Aber eben nur auf Zeit.
Der Tag wird kommen, an dem wir unsere Rolle abgeben. Anderen die Fäden übergeben, die wir in der 
Hand hielten und akzeptieren, dass wir auf andere angewiesen sind, dass Erfahrungen auf uns warten, 
die wir uns so nicht ausgesucht hätten, Herausforderungen, die wir alleine nicht bewältigen können, 
die uns bereitfinden müssen, Verantwortung abzugeben, und Hilfe anzunehmen, dankbar für jede 
Unterstützung, weil wir verinnerlicht und gelebt haben: Du kannst es nicht allein. Es geht nicht 
ohne die anderen, ihre Ideen, ihre Kraft, ihre Erfahrung, ihre Bereitschaft zusammenzuwirken. Folge 
mir nach!, sagt Jesus am Ende zu Petrus.
Es ist die Einladung, die Stimme des guten Hirten Jesus zu hören. Bereit zu werden, Demut zu 
lernen, zu wachsen und zu reifen an seinem Vorbild.
Und ich denke, dass wir als Gemeinde, als Menschen unterschiedlicher Generationen vielfältige 
Möglichkeiten haben, unsre jeweiligen Wahrnehmungen miteinander ins Gespräch zu bringen und 
segensreich zu wirken, was jetzt Not tut für uns und für die kommenden Generationen. Amen.


Lied: 551,1-6 Wo einer dem andern neu vertraut
1. Wo einer dem andern neu vertraut / und mit ihm eine Brücke baut, / um Haß und Feindschaft zu 
überwinden, / da kannst du Osterspuren finden.
2. Wo einer am Ende nicht verzagt / und einen neuen Anfang wagt, / um Leid und Trauer zu 
überwinden, / da kannst du Osterspuren finden.
(Kehrvers): Wo einer im Dunkeln nicht verstummt, / sondern das Lied der Hoffnung summt, / um 
Totenstille zu überwinden, / da kannst du Osterspuren finden.
3. Wo einer das Unrecht beim Namen nennt / und sich zu seiner Schuld bekennt, / um das Vergessen zu 
überwinden, / da kannst du Osterspuren finden.
4. Wo einer das Unbequeme wagt / und offen seine Meinung sagt, / um Schein und Lüge zu überwinden, 
/ da kannst du Osterspuren finden. (Kehrvers)
5. Wo einer gegen die Strömung schwimmt / und fremde Lasten auf sich nimmt, / um Not und Leiden zu 
überwinden, / da kannst du Osterspuren finden.
6. Wo einer dich aus der Trägheit weckt / und einen Weg mit dir entdeckt, / um hohe Mauern zu 
überwinden, / da kannst du Osterspuren finden. (Kehrvers)
Text: Reinhard Bäcker 1986; Melodie: Detlev Jöcker 1986

Fürbitten und Vater unser
Darum wollen wir dich von Herzen bitten, Gott, dass du uns erkennen lässt, dass wir Menschen sind, 
die aus deiner Liebe leben, aus deiner Nähe ihren Weg finden, aus deiner Gerechtigkeit die Stärke, 
und die Richtung für unser Leben.
Denn wir wollen den Weg der Liebe und den Weg der Gerechtigkeit und den Weg des Heils gehen. Gutes 
und Barmherzigkeit soll diesen Weg säumen. Denn wir wollen es wagen, deinen Segen hinauszutragen. 
Wir sehen so viel Unheil, Gott, so viel Unfrieden, so viel Gewalt, so viel Recht des Stärkeren. Dir 
steht jede Not vor Augen. In den vielen Katastrophen- und Kriegsgebieten dieser Erde, in den Slums 
und Armutsvierteln, in den Flüchtlingscamps und an den Orten, die in ihrer Angst vor Terror nicht 
zur Ruhe kommen.
Und überall hier bei uns, wo Lebensträume platzen und Menschen Wege gehen müssen, die sie sich 
nicht ausgesucht hätten, Wege des Neuanfangs, der Krankheit, des Todes und der Trauer.
Lass uns immer wieder die Erfahrung machen, dass sich unser Einsatz für das Leben lohnt. Lass uns 
beharrlich und bleiben, damit sich unser Engagement sich nicht in heiße Luft auflöst, auch wenn wir 
selten schnelle Erfolge sehen. Gib uns den langen Atem und die Geduld, den Weg weiterzugehen, den 
du uns zeigst, den Weg des Glaubens und des Friedens. Und stecke viele an, diesen Weg mitzugehen. 
Amen.

Gemeinsam beten wir: Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille 
geschehe wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere 
Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern 
erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. 
Amen.

Lied W+ 202 Verleih uns Frieden gnädiglich
Verleih uns Frieden gnädiglich, Herr Gott, zu unsren Zeiten. Es ist doch ja kein andrer nicht, der 
für uns könnte streiten, denn du, unser Gott, alleine, denn du, unser Gott, alleine.
Halleluja, Kyrie eleison: Herr Gott, erbarme dich! Halleluja, Kyrie eleison: Herr Gott, erbarme 
dich! Halleluja, Kyrie eleison: Herr Gott, erbarme dich! Halleluja, Kyrie eleison: Herr Gott, 
erbarme dich!
Text: Martin Luther 1529 nach der Antiphon „Da pacem Domine” 9. Jh.; Musik: Matthias Nagel. © 
Musik: Zebe Publishing, Berlin. © Text franz: beim Urheber

Bleiben Sie behütet und bewahrt im Segen Gottes:
Der Herr segne dich und behüte dich. Er schütze dein Leben und bewahre deine Hoffnung. Er lasse 
sein Angesicht leuchten über dir, dass du leuchten kannst für andere. Gott, erhebe sein Angesicht 
auf dich und schenke dir Frieden. Gott gebe dir und allen immer neu die Kraft, der Hoffnung ein 
Gesicht zu
geben. So segne dich der allmächtige Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

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Gottesdienstliche Gedanken zum Sonntag Quasimodogeniti 24.4.2022, von Dajana Römer

Die Gedanken zum Anhören

Die Gedanken zum Nachlesen

 

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten." (1.Petrus 1,3) Mit dem Wochenspruch begrüße ich Sie und euch zu unseren gottesdienstlichen Gedanken am Sonntag Quasimodogeniti.

Wie sieht lebendige Hoffnung aus? Haben wir etwas davon gespürt, beim Osterfest vor einer Woche? Vielleicht bei der Osternacht, beim Gang von der Nacht in den Tag? Oder beim Familiengottesdienst mit der schönen Taufe und der gefüllten Kirche? Wie steht es mit unserer lebendigen Hoffnung, angesichts von Bildern und Nachrichten aus der Ukraine, angesichts von Coronafällen überall um uns herum, aus? Wir besinnen uns, um unsere Hoffnung lebendig werden zu lassen. Etwas davon zu verspüren, vom Geist Gottes, von Trost und Verheißung, in Gottes Gegenwart und in unserer Gemeinschaft.

 

Lied: NL 1,1-5 Dass die Sonne jeden Tag

Hymnus aus dem Römerbrief  (762)

Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?

Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat,

sondern hat ihn für uns alle dahingegeben –

wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?

Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen?

 Gott ist hier, der gerecht macht.

Wer will verdammen? Christus Jesus ist hier, der gestorben ist,

ja vielmehr, der auch auferweckt ist,

der zur Rechten Gottes ist und uns vertritt.

Wer will uns scheiden von der Liebe Christi?

ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben,

weder Engel noch Mächte noch Gewalten,

weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,

weder Hohes noch Tiefes

noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe

Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.

Ehr sei dem Vater
Eingangsgebet und Stilles Gebet

Gott, du hast einen neuen Anfang gemacht, wo sich alles im Kreis dreht.

Du hast vom Leben erzählt, wo alles an den Tod glaubt.

Du hast uns gefunden, wo wir sind.

Lass uns aufstehen und das Leben suchen, das uns verloren ging.

Lass uns aufstehen und die Heiterkeit entdecken, die uns abhanden kam.

Lass uns aufstehen und die Liebe entdecken, die wir irgendwo liegengelassen haben.

Gott, du hast uns gefunden, wo wir sind.

Sei du mit uns, damit wir aufstehen können mit dir. Amen

Schriftlesung: Joh 20,19-29

Am Abend aber dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger versammelt und die Türen verschlossen waren aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten unter sie und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch! Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und seine Seite. Da wurden die Jünger froh, dass sie den Herrn sahen. Da sprach Jesus abermals zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Und als er das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: Nehmt hin den Heiligen Geist! Welchen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; und welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.

EG 66,1.2.4.7.8 Jesus ist kommen

Predigt: Kol 2,12-15

Liebe Gemeinde,

ich lese den Predigttext für den heutigen Sonntag aus dem 2. Kapitel des Kolosserbriefes:

12Mit ihm seid ihr begraben worden in der Taufe; mit ihm seid ihr auch auferweckt durch den Glauben aus der Kraft Gottes, der ihn auferweckt hat von den Toten. 13Und Gott hat euch mit ihm lebendig gemacht, die ihr tot wart in den Sünden und in der Unbeschnittenheit eures Fleisches, und hat uns vergeben alle Sünden. 14Er hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war, und hat ihn aufgehoben und an das Kreuz geheftet. 15Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt und über sie triumphiert in Christus.

Liebe Gemeinde,

Kennen Sie das, wenn man mit einer prall gefüllten Einkaufstüte aus Papier vom Supermarkt zum Auto geht? Hoffentlich reißt sie nicht. Vielleicht hat man doch zu viel reingepackt? So ähnlich geht es einem, wenn man den Predigttext für den heutigen Sonntag aus dem Kolosserbrief begegnet. Er ist bis zum Bersten gefüllt: Taufe, Auferweckung, Glauben, Sünde, Schuldbriefe, Kreuz, Mächte und Gewalten… All das in einer Predigt? Wenn da mal die Tüte hält!

Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen aus der Fülle, die unser Abschnitt anbietet, einen Vers herauszugreifen und näher anzuschauen. Und zwar den, der für den Kolosserbrief das Alleinstellungsmerkmal ist: „Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt und über sie triumphiert in Christus.“

„Er hat die Mächte und Gewalten entkleidet.“ Von welchen Mächten und Gewalten ist hier die Rede? Der Kolosserbrief, ein Brief aus der Schule des Paulus, bezeichnet damit die Merkmale einer angstgeprägten und unfreien Religiosität. In der Gemeinde in Kolossä lebten Christen unterschiedlicher Herkunft zusammen. Die einen waren zuvor Juden gewesen, die anderen prägte eine hellenistisch geprägte Religiosität. Beide brachten ihre je eigenen Vorstellungen mit. Denjenigen, die vormals Juden gewesen waren, war das Einhalten von Geboten sehr wichtig. Hierzu gehörte zum Beispiel Speisegebote, das genaue Einhalten von Festtagen und die Auffassung, dass auch Christen beschnitten werden sollten. Die hellenistisch geprägten Gemeindeglieder brachten ihrerseits mythologische Vorstellungen mit und hatten einen starken Engelglauben, der mit dem alleinigen Glauben an Christus konkurrierte. In beiden Fällen kam es zu einer Unfreiheit… man ließ sich durch menschliche Gebote einschränken oder von übermenschlichen Mächten einschüchtern.

Der Kolosserbrief möchte die Mächte und Gewalten, welche die Menschen bestimmten und ihnen Angst einflößten entkleiden. Er möchte den Kern des Glaubens aufdecken. Die Glaubenden sollen sich nicht durch menschliche Gebote einschüchtern lassen, weil die Taufe sie von alldem ein für alle Mal frei gemacht hat. Kosmische Kräfte und Elemente wie Engel und Dämonen sollen den Menschen keine Angst mehr machen, noch müssen sie verehrt werden, weil Christus über ihnen steht. Er ist ihr Herr und Meister. Sie sind ihm unterlegen.

Der Kolosserbrief wollte die unsichtbaren Mächte und Gewalten entkleiden, welche die Menschen damals bestimmten. Nun fürchten wir uns heute nicht mehr vor Dämonen, lassen unser Leben nicht von Engeln bestimmen oder uns durch religiöse Vorschriften in unserer Freiheit einengen. Aber gibt es nicht doch noch andere unsichtbare Dinge, die uns binden, unsere Verehrung oder Gehorsam fordern und in der der Lage sind uns Angst zu machen?

Ich denke da an die Macht eines unsichtbaren Virus, an den Geist der Krankheit, der uns schon einschüchtern kann, bevor wir überhaupt in die Situation kommen, wirklich gegen ihn ankämpfen zu müssen. Wir konnten und können sehr gut beobachten, wozu diese Furcht Menschen treibt. Leere Supermarktregale. Hamsterkäufe. Völlig irrational, weil es gar keine Versorgungsengpässe gab. Dann die Spaltung in der Gesellschaft und in vielen Familien zwischen Impfbefürwortern und Impfgegnern.

Ich denke auch an die Macht der Presse. Wir sehen es derzeit wieder in Russland, wie sie instrumentalisiert wird. Was geschieht, wenn es keine Pressefreiheit gibt. Welche Macht Propaganda und gezielte Falschinformationen haben um Angst und Hass zu schüren.

Ich denke an die realen politischen Mächte, die im Wettlauf um globale Interessen inzwischen wieder mit der nuklearen Aufrüstung begonnen haben. Wie auch in Deutschland im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine die Angst vor einem Angriff mit Atomwaffen aufkommt.

            Unsichtbare und teilweise auch sichtbare Mächte und Gewalten, die unser Leben bestimmen, es gibt sie nach wie vor. Sie tragen nur ein anderes Gesicht. Dagegen ruft uns der Kolosserbrief zu: „Über sie hat Christus triumphiert“. „Jesus Christus ist Sieger“. Alle Mächte und Gewalten sind bereits entthront, so real sie auch sein sollten. Sie können uns im Letzten nichts anhaben.

Ganz klar müssen wir hier unterscheiden zwischen den Letzten und den Vorletzten Dingen. Dem, was uns jetzt in diesem Leben bedroht und dem, was uns im ewigen Leben an Heil erwartet. Das Vorletzte können wir nicht einfach beiseiteschieben- doch das, was schon entschieden ist - der Triumph Christi über alles Böse- kann uns ein neues Licht aufs Vorletzte werfen. Kann uns davor bewahren, unsere Angst zu groß werden zu lassen, uns vor Lähmung und Stillstand bewahren.

 

Was gibt es noch für unsichtbare Mächte und Gewalten in unserem Leben? Es gibt da auch die ganz persönlichen: Wovon lasse ich mich bestimmen? Welche Mächte haben Einfluss auf mein Lebensgefühl, auf meine Entscheidungen und Prioritäten?

Haben Sie Ihre ganz persönlichen inneren Antreiber? Sätze, die sie verinnerlicht haben, wie zum Beispiel: „Nur keine Gefühle zeigen!“, „Schwächen werden ausgenutzt!“ oder: „Du musst dich durchbeißen!“ oder „Versuche, es anderen Recht zu machen“, oder auch „Nur wenn du etwas leistest, bist du etwas wert!“

Es ist gar nicht so einfach, sich von solchen Sätzen frei zu machen, sie zu entkleiden und ihnen etwas entgegenzustellen. Aber versuchen wir es einmal:

„Nur keine Gefühle zeigen!“, „Schwächen werden ausgenutzt!“: Warum? Gott selbst hat sich in der Schwäche gezeigt. Seine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Und er verwandelt Schwachheit in Kraft.

„Du musst dich durchbeißen“, „Versuche, es anderen Recht zu machen“ Warum? Auch du hast ein Recht darauf, wahrgenommen zu werden. Gott stellt deine Füße auf weiten Raum.

„Nur wenn du etwas leistest, bist du etwas wert.“ Keineswegs. Du bist für Gott wertvoll. Dieser Wert hängt an keiner Leistung.

Der Blick Gottes auf unsere inneren Antreiber kann uns helfen, sie zu entkleiden, ihnen ihre Macht zu nehmen. Ja, sie vielleicht sogar mit einem Augenzwinkern zu entlarven und mit einem Lachen zu enttarnen.

Vielleicht so, wie im Märchen von „des Kaisers neuen Kleidern.“ Der Kaiser lässt sich von Betrügern teure Kleider aus einem neuen Stoff aufschwatzen, der angeblich für alle untreuen und unfähigen Höflinge unsichtbar ist. Aus Angst geben alle vor, die neuen Kleider zu bewundern. Erst bei einem Umzug durch die Stadt ruft ein Kind das für alle Offensichtliche hinaus: Der Kaiser ist ja nackt! Damit ist der Bann gebrochen und das ganze Volk traut sich, die Wahrheit lachend auszusprechen.

Erkennen, welche Ängste uns daran hindern, die Freiheit ernst zu nehmen, die uns geschenkt ist. Erkennen, welche Mächte durch Christus längst entkleidet und entwaffnet sind. Den Mut gewinnen, die Wahrheit zu benennen und sie dann lachend aussprechen. Trauen wir der frohen Osterbotschaft, die uns lockt, den Raum der Freiheit zu betreten. Amen

 

Lied: EG 213,1-3 Wenn Glaube bei uns einzieht

 

Fürbittengebet und Vaterunser

Gott, du bist die Güte, aus der wir leben.

Du glaubst an uns.

Lass uns darauf zugehen an diesem Tag und alle Tage unseres Lebens.

Nimm die Kleinlichkeit und die Ängstlichkeit aus unserem Glauben,

nimm die Zweifel aus unseren Niederlagen und die Verachtung aus unseren vertanen Möglichkeiten.

Und lass uns leben, damit wir uns finden in dir, uns und die Menschen neben uns.

Gott, du glaubst an uns,

an Jesus damals und an unser menschliches Angesicht heute.

Wir denken jetzt an die Frauen und Männer, an die Jugendlichen und alten Menschen,

denen die Freude an sich und an anderen genommen ist,

die sich nicht ausstehen können, weil niemand zu ihnen hält,

die sich abgeschrieben haben, weil niemand in ihren Augen liest,

die es sich nicht recht machen können, weil niemand sie braucht.

Gott, du glaubst an sie.

Lass die Unmenschlichkeit ein Ende haben und zeige ihnen neuen Sinn in ihrem Leben.

Und aber hilf, ihnen zu helfen.

Wir denken jetzt an die Frauen und Männer unter uns,

die Freude und Hoffnung ausstrahlen an den Orten, an denen sie leben,

die manchmal ausgelaugt sind und müde von der Last der Pflege anderer,

denen manchmal zum Weinen zumute ist, weil sie sich überfordern.

Gott, du glaubst an sie.

Aus dem Möglichen, das wir tun können, aber auch aus unseren Grenzen, willst du das Unmögliche schaffen:

Dass wir gern auf dieser Erde und mit diesen Menschen leben wie Jesus uns ermutigt hat.

In Jesu Namen wagen wir unser Leben heute, beten wir gemeinsam:  

Vater unser im Himmel. Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

 

Segen

Der Herr segne euch und behüte euch.

Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über euch und sei euch gnädig.

Der Herr erhebe sein Angesicht auf euch und schenke euch Frieden.

Amen


Gottesdienstliche Gedanken zum Ostermontag, 18.4.2022, von Dajana Römer

Die Gedanken zum Anhören

Die Gedanken zum Nachlesen

 

Zu unserem gottesdienstlichen Gedanken am Ostermorgen begrüße ich Sie und euch recht herzlich.

Im Mittelpunkt dieses Gottesdienstes steht die Geschichte von Jona. Wie Gottes Wort ihm begegnete, wie er darauf reagierte, wie Gottes Wort uns heute begegnet, darüber wollen wir heute nachdenken.

 

Lied: 100,1-5: Wir wollen alle fröhlich sein

Psalm 118 Psalmgebet: 118 (EG 747)

Ehr sei dem Vater

Eingangsgebet und Stilles Gebet

Jesus Christus, Herr unseres Lebens,

Alle unsere Tage haben ihr Licht von dem Morgen,

an dem du die Nacht des Todes überwunden hast.

Alle unsere Nächte, auch die letzte,

haben ihren Trost von deiner Gegenwart,

die du uns zugesagt hast.

Hilf uns begreifen und bewahren,

was deine Auferstehung uns eröffnet hat:

überwunden ist, was uns bedrängt.

Vor uns aber liegt das Leben,

dass die Zeichen deiner Liebe und deiner Treue trägt. Amen

 

Schriftlesung : Lukas 24,13-35

Lied: NL 213,1-3. Wenn Glaube bei uns einzieht

 

Predigt zu Jona 2, (1-2)3-10 (11)

Zwei Angler unterhalten sich. Wie könnte es anders sein, sie tauschen Angeltipps aus: wo man wie und wann und womit welchen Fisch fangen kann. Und sie erzählen sich natürlich Anglergeschichten. Der erste berichtet davon, dass der dickste Fisch, den er einmal gefangen habe, ein Hecht von 80kg gewesen sei, mit dem er stundenlang gekämpft habe. Der zweite Angler sagt: so einen dicken habe ich nie am Haken gehabt. Das Verrückteste, das mir passiert ist, war eine Laterne, die ich aus dem Meer gezogen habe. Eine Schiffslaterne. Und weißt du was? Da war sogar noch ein Schild dran. Von 1912. Aber das ist noch nicht alles. Das war eine wasserdichte Laterne ... und das Licht brannte noch!

Der erste Angler starrt ihn mit großen Augen an. Nach kurzem Schweigen sagt er: Pass auf, ich zieh 50 Kilo von meinem Hecht ab, wenn du bei deiner Laterne das Licht ausmachst.

Anglergeschichten machen uns Nichtanglern klar: selbst Menschen, die Angeln gehen, tun das, weil sie etwas erleben wollen, und nicht weil das Gegenteil der Fall ist, wie es oft den Anschein hat. Ja, so wichtig sind die Errungenschaften und Leistungen, dass sie bei der Erzählung regelmäßig dazu gewinnen.

Ich stelle mir Jona in so einer Runde vor. Vielleicht mag er kurz den Impuls verspürt haben, zu sagen: Ihr glaubt gar nicht, was mir passiert ist. Aber wenn er schlau war, dann wird er seine Geschichte wohl kaum erzählt haben. Zu krass. Glaubt ihm eh keiner. Aber wir als Hörerinnen und Hörer dieser alten Geschichte würden doch sagen: der Jona, der hat was mit Gott erlebt.

Aber die Geschichte von Jona wurde für diesen Ostermontag nicht ausgewählt, um damit unsere Erlebnisse mit Gott blasser dastehen zu lassen. Denn die meisten von uns würden doch angesichts dieses Erlebnisses von Jona sagen müssen: ich hatte zwar mal einen Fisch im Bauch, aber umgekehrt?

Ich denke, die Geschichte wurde ausgewählt, weil sie von der Ostererfahrung eines Menschen erzählt. Von Jona, der uns zu Beginn seiner Geschichte im Grunde sehr ähnlich ist.

Sie beginnt damit, dass Gott Jona anspricht. „Und das Wort des Herrn geschah zu Jona.“ Ein sehr knapper Auftakt der Geschichte, ohne Schnörkel, ohne Hintergrund. Gottes Wort steht plötzlich im Raum. Wir kennen Jonas Situation nicht. War er beim Arbeiten? Saß er im Gottesdienst, einer Predigt lauschend? War er gerade bei der Siesta in der Hängematte? Beim Joggen? Beim Einkaufen? War es mitten in der Nacht?

Gott ruft Jona, seinen Propheten. Doch statt sich darüber zu freuen, läuft Jona weg. Flieht vor Gottes Auftrag. 

Ist das nicht seltsam? Wenn wir davon hören, was Menschen mit Gott in ihrem Leben erlebt haben, dann ist doch unsere Reaktion eher diese: „Ich würde Gott gerne auch mal erleben; ich möchte auch so etwas in meinem Leben erfahren.“ Oder auch klagend: „Warum ist bei mir alles eintönig und nichts passiert?“

Und trotzdem: wenn man uns fragen würde, ob wir ein Prophet/ eine Prophetin Gottes sein wollten, dann würden wir vielleicht auch so reagieren wie Jona. „Ach lass mal. Das ist garantiert mit Arbeit, mit Zeitaufwand, mit Dienst und mit Hingabe verbunden. Das wird mir zu viel.“

Und daher beginnt der Text auch nicht mit einer vorsichtigen Anfrage Gottes: „Jona, willst du eventuell mein Prophet werden?“ Vielleicht wollte Gott sich die ehrliche Antwort des Jona ersparen. „Muss ich dafür was tun? Tut das weh? Ist das gefährlich? Muss ich dazu aus der Hängematte raus?“

Daher wählt Gott eine kurze Ansage und sagt „Kum!“ Das ist hebräisch und heißt: „Steh auf!“ Wir würden heute sagen: „Raus! Hoch! Los!“ Das Wort Gottes begegnet Jona. Und dann passieren zwei Dinge. Erstens hat das Wort Gottes einen ganz konkreten Inhalt. Jona erhält einen Auftrag: Geh in die Stadt Ninive. Sage den Menschen dort, dass mir ihr böses Denken und Tun missfällt und dass ich sie bestrafen werde, wenn sie sich nicht ändern.

Genauso begegnet uns übrigens allen das Wort Gottes! Also nicht mit dem Auftrag, eine Drohpredigt über eine Stadt zu halten. Sondern so, dass Gott uns anspricht- das tut er nämlich- auch heute noch: entweder wir hören sein Wort im Gottesdienst, lesen es in der Bibel oder wir gehen unsere üblichen Beschäftigungen nach und plötzlich leuchtet es uns auf. „Auf, Los, Komm!“ sagt es, es trifft auf eine empfängliche Stelle in uns. Es spricht etwas in uns an und bewegt etwas in uns.  Es lässt uns aufhorchen und lebendig werden. Und immer hat Gottes Wort einen konkreten Inhalt.

Und dann geschieht das Zweite. Wir reagieren auf dieses Wort, auf die einen oder andere Art. Genauso wie es Jona tat. Bei ihm ist die Reaktion extrem. Er rennt aus Leibeskräften in die entgegengesetzte Richtung. Weg von Gottes Auftrag.

Diese Reaktion des Propheten bringt uns eine der berühmtesten Geschichten des Alten Testaments. Wie Jona sich auf die Flucht begibt vor Gott und seinem Auftrag. Aus uns nicht ersichtlichen Gründen. Wie sein Schiff in einen Orkan gerät. Wie er sich schließlich ins tosende Meer werfen lässt und nun, von einem Fisch verschluckt, im Dunkeln, es geschafft hat, am gottfernsten Platz dieser Erde anzukommen, tief unten am Meeresgrund, den Toten näher als den Lebenden.

Und dort geschieht das Wunder. Es ist uns in einem Gebet, einem Psalm überliefert, der schöner nicht sein könnte. Nicht Gott eröffnet jetzt das Gespräch, sondern Jona. Ich rief zu dem Herrn in meiner Angst! Und dann steht da: und er antwortete mir.

Jona hatte Gott nicht geantwortet. Wie oft hat Gott vielleicht nach uns gerufen und wir haben nicht geantwortet? Doch Gott antwortet. Antwortete ihm an dem Ort, der weiter nicht von Gott entfernt sein könnte. Ich lese Jonas Gebet:

Ich rief zu dem HERRN in meiner Angst,

und er antwortete mir. Ich schrie aus dem Rachen des Todes,

und du hörtest meine Stimme.

4Du warfst mich in die Tiefe, mitten ins Meer,

dass die Fluten mich umgaben.

Alle deine Wogen und Wellen gingen über mich,

5dass ich dachte, ich wäre von deinen Augen verstoßen,

ich würde deinen heiligen Tempel nicht mehr sehen.

6Wasser umgaben mich bis an die Kehle, die Tiefe umringte mich , Schilf bedeckte mein Haupt.

7Ich sank hinunter zu der Berge Gründen,

der Erde Riegel schlossen sich hinter mir ewiglich.

Aber du hast mein Leben aus dem Verderben geführt, HERR, mein Gott!

8Als meine Seele in mir verzagte, gedachte ich an den HERRN,

und mein Gebet kam zu dir in deinen heiligen Tempel.

9Die sich halten an das Nichtige, verlassen ihre Gnade.

10Ich aber will mit Dank dir Opfer bringen.

Meine Gelübde will ich erfüllen. Hilfe ist bei dem HERRN.

Das Gebet des Jona findet im Fisch statt. Wir wissen nicht, was genau Gott antwortet. Aber wir beobachten: Jona hat keine Angst mehr. Nicht mehr vor Gott, nicht mehr vor sich selber und auch nicht mehr vor seinem Auftrag. Und so spricht Gott zu dem Fisch und dieser speit Jona ans Land aus. Jona ist zurückgelehrt ins Land der Lebenden.

Nun können wir fragen. Muss das so sein? Müssen wir erst ganz unten ankommen, damit wir Gott erleben, ihm begegnen? Müssen wir erst wie Jona am Boden des Meeres enden? Ist das unvermeidlich? Kann man Gott erst begegnen, wenn man sich an die Grenze begibt?

Jona würde sicherlich sagen: bei mir war das wohl so. Der eine oder die andere von uns kann das sicherlich auch von sich sagen. Ich musste erst ganz unten ankommen. Aber nötig ist das nicht. Es war Jonas Wahl, nicht Gottes.

Der Bibeltext gibt eine andere Antwort. Das Erleben Gottes findet gar nicht so sehr in den Umständen statt, im Sturm oder im Fisch, als im Gespräch zwischen Jona und Gott. Als Jona beginnt, Gott wahrzunehmen, da erlebt er ihn. Und das gilt heute so wie damals. Ich glaube, dass es gar keine extremen Umstände braucht, um Gott im Zwiegespräch zu ereben, dass es kein Fischbaucherlebnis braucht. Ich denke, Gott wird da erlebt, wo das echte Bedürfnis erwacht, mit ihm in Kontakt zu treten.

Bei Jona kam das erst recht spät. Ich hoffe, dass es bei uns anders ist. Dass wir Gott erleben, seine Hilfe erfahren, seine Liebe, sein Handeln in unserem Leben. Dass wir Ostererfahrungen machen, Auferstehung mitten im Leben, nicht nur heute am Ostermontag, sondern immer wieder. Amen

 

Lied:  EG 225,1-3 Komm, sag es allen weiter

Lied: 116, 1-4 Er ist erstanden Halleluja

Fürbittengebet und Vaterunser

Guter Gott,

das Geheimnis der Auferstehung fordert und trägt uns

an allen Tagen und durch alle Nächte unseres Lebens.

Wir bitten dich heute für uns: Halte unseren Glauben lebendig,

dass wir auf dich hoffen und vertrauen.

Gib uns Müden und Unvermögenden neue Kraft und Stärke.

Gott, wir bitten dich: Lass die gute und froh machende Botschaft

von deiner Auferstehung zu allen Menschen kommen,

dass sie verwandelt werden durch dein Wort.

In Gedanken an Menschen, denen wir verbunden sind,

bitten wir dich um deine Hilfe: Tröste die Leidtragenden,

stärke die Angefochtenen, steh den Sterbenden bei.

Sei bei allen Menschen, die Krieg und Unmenschlichkeit erleben müssen,

vor allem in der Ukraine. Steht Ihnen bei und hilf, dass Frieden werde.

Erhöre uns, Gott, im Namen unseres Herrn Jesus Christus. Amen

 

Segensbitte: 103,1.5 Gelobt sei Gott im höchsten Thron

Segen

Gottesdienstliche Gedanken zum Ostersonntag 17.4.2022, Familiengottesdienst, von Dajana Römer

Die Gedanken zum Anhören

Die Gedanken zum Nachlesen

 

Wir feiern unseren Ostergottesdienst im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Ich begrüße Sie zu unseren gottesdienstlichen Gedanken an Ostern. Ostern heißt: Wir feiern miteinander den Sieg Gottes über den Tod, über Feindschaft und alles Böse.

 

Eingangspsalm: Psalm W 768 Gott, du bist freundlich zu uns

Refrain alle, I Frauen; II Männer

I+II Gott, du bist freundlich zu uns, gib uns, Gott, deinen Segen.

I Dein helles Licht soll uns scheinen, damit wir deine Wege finden,

II damit auf der weiten Welt alle Menschen dein Heil erkennen.

I+II Gott, du bist freundlich zu uns, gib uns, Gott, deinen Segen.

I Preisen sollen dich alle Menschen, Gott, alle Menschen sollen dich preisen.

II Sie sollen lachen und fröhlich sein, denn du kennst den richtigen Weg;

was du willst, das hören die Menschen.

I+II Gott, du bist freundlich zu uns, gib uns, Gott, deinen Segen.

I Danken sollen dir alle Menschen, Gott, alle Menschen sollen dir danken.

II Deine Erde schenkt für uns ihre Früchte, Gott,

du schaust freundlich auf uns, alle Welt soll dich ehren.

I+II Gott, du bist freundlich zu uns, gib uns, Gott, deinen Segen.

Ehr sei dem Vater

Eingangsgebet

Gott, heute, wo wir Ostern feiern,

wollen wir uns für die Auferstehung Jesu öffnen wie eine Blume.

Wir wollen das Licht, das uns leuchtet, wahrnehmen wie die Blüten am Baum.

Deine Liebe ist stärker als der Tod.

Nichts kann uns von ihr trennen.

Dafür danken wir dir. Amen

 

Lied: 103,1-6 Gelobt sei Gott im höchsten Thron

 

Osterevangelium

Die Sonne lacht, die Blumen wachsen, die Vögel singen: So war es auch vor 2000 Jahren. Der Frühling hatte begonnen.

Aber den Freunden von Jesus war nicht nach Fröhlichkeit zumute. Ganz im Gegenteil: gerade mussten Sie Jesus in sein Grab legen. Sie rollen einen großen, schweren Stein davor. Für die Freunde Jesu ist der Tod ihres Freundes eine Katastrophe. Alle sind traurig, sie bleiben in ihren Häusern, machen alles dunkel und wollen niemand sehen.

Der dritte Tag nach der Kreuzigung Jesu beginnt. Die Sonne geht auf. Es ist ein herrlicher Morgen. Doch Maria, eine Freundin von Jesus, sieht ihn nicht. Sie ist mit ihrer Freundin losgegangen zum Grab Jesu. Dorthin, wo man ihn hingebracht hat. Sie wollen nach dem Grab sehen. Maria ist voller Trauer. Sie geht langsam. Sie muss an vieles denken. Sie fragt sich: »Warum musste das alles so geschehen? Warum haben sie ihn gekreuzigt? Er hat doch niemandem etwas getan!« Mit diesen Gedanken kommt sie zum Grab. Maria ist am Boden zerstört.

Aber da erlebt sie etwas Ungeheuerliches. Sie traut ihren Augen nicht: Der Stein vor Jesus Grab ist weggewälzt!

Schnell läuft sie zum Grab und schaut hinein. Aber – was ist das? Das Grab ist leer! Nein, nicht leer! Da sitzt jemand am Eingang der Höhle. Ein Engel, ein Bote Gottes in leuchtendem Kleid! Erschrocken schlägt Maria die Hand vor den Mund.

Aber der Engel spricht: »Fürchte dich nicht! Ich weiß, wen du suchst: Jesus, den gekreuzigten Jesus! Aber er ist nicht hier. Er ist auferstanden, wie er gesagt hat.«

Maria kann nicht glauben, was sie gerade erlebt. Sie ist verwundert und freudig zugleich. Sie will etwas von dieser Freude weitergeben. Schnell läuft sie zu Jesus Jüngern und Jüngerinnen und erzählt ihnen, was passiert ist.

Und kurze Zeit später ist die Freude noch größer. Jesus selbst erscheint seinen Freunden und Freundinnen, als sie gerade beim Essen beieinandersitzen. Jesus erzählt Ihnen davon, was Gott getan hat. Seine Liebe war größer und stärker als der Tod. Davon sollen alle Menschen erfahren. Und so ist die freudige Nachricht in die Welt gedrungen: Jesus lebt! Er ist auferstanden!

 

Lied: 112,1-3.8 Auf, auf, mein Herz, mit Freuden

 

Predigt = Taufansprache:

Liebe Gemeinde,

Ostern ist das »Fest der Eier«. Zum Osterfest gibt es Eier in allen möglichen Varianten: traditionell gekocht und gefärbt oder ausgepustet und kunstvoll angemalt. Es gibt Eier aus Schokolade oder gefüllt mit leckerer Creme. Eier auf alle möglichen Weisen gebastelt und verziert. Ich möchte heute gern der Verbindung von Ostern und Ei nachgehen.

Wir haben zu Hause in diesem Jahr viele Eier ausgepustet. Eines davon habe ich heute dabei.

Es ist ein »Taufei« für den kleinen Jungen, der heute am Ostersonntag getauft wird. Ich dachte: Ein Taufei ist etwas Besonderes. Das passt gut zu einer Taufe im Ostergottesdienst.

Ein ausgepustetes Ei ist immer ein besonderes Ei. Es ist innen hohl – leer. Es erfordert eine gewisse Kunstfertigkeit, es herzustellen. Das ausgepustete Ei erinnert uns an das Grab, das die Frauen am Ostermorgen aufsuchen: Das Grab ist leer. Jesus ist nicht mehr darin zu finden.

Das ausgepustete Ei ist innen auch leer. Es ist im besonderen Maße ein Symbol für das leere Grab.

Ein Ei im Allgemeinen, aber ein ausgepustetes Ei im Besonderen, ist sehr zerbrechlich. Schon ein leichter Zusammenstoß mit etwas Hartem kann die Schale zerspringen oder zerbrechen lassen. Das erinnert uns an die Zerbrechlichkeit von Leben überhaupt.

Ein rohes Ei ist andererseits auch unglaublich stabil. Wenn du das Ei in Längsrichtung zwischen Zeigefinger und Daumen nimmst und ordentlich drückst, dann ist es nicht kaputtzukriegen. Das liegt an der Eiform, die der Schale den größtmöglichen Widerstand gegen Druck von außen ermöglicht. Wäre es anders, dann würde jedes Ei beim Ausbrüten durch die Henne bereits zerdrückt werden.

Zerbrechlich und stabil ist jedes Ei – so wie auch unser Leben zugleich zerbrechlich und stabil ist. Das Ei ist ein Symbol für Leben. Aus einem befruchteten Ei entspringt neues Leben. Wir selbst haben uns alle mal aus einem befruchteten Ei entwickelt.

Das Ei ist auch ein Symbol für Verwandlung. Es ist schon ein Phänomen, dass das Küken im Ei, wenn es fertig entwickelt ist, anfängt, die Eierschale von innen aufzupicken. Vielleicht hört es ja die Stimme der Henne, die es nach draußen lockt. Und wenn das Küken langsam die Schale aufpickt, um das Leben draußen kennenzulernen, dann geschieht eine wunderbare Verwandlung vom Ei zum Küken. Aus dem Ei arbeitet sich das Küken langsam nach draußen und legt die alte Hülle ab. Das hätte sich das Küken vermutlich vorher nicht träumen lassen, was da draußen auf es wartet. Und auch wir sehen dem Ei nicht an, was darinnen im Verborgenen wartet, um ans Licht zu kommen.

So ähnlich muss es bei der Auferstehung sein. Wo immer wir nach unserem Tod sein werden, hören wir die Stimme Gottes, die uns zu einem neuen Leben ruft, zur Auferstehung. Wie das sein wird, das können wir uns nicht vorstellen. Aber wir wissen: es gibt sie, die Auferstehung zu neuem Leben. Sie verwandelt uns. Wir werden nicht genauso sein wie vorher. Von dem auferstandenen Jesus wird erzählt, dass er von seinen Freunden zuerst nicht erkannt wurde. Jesus ist nicht einfach in sein altes Leben zurückgekehrt. Er wurde verwandelt zu einem neuen Leben. Keiner hat diese Verwandlung gesehen, so wie auch wir von außen die Verwandlung vom Ei zum Küken nicht sehen können.

Wie mag das neue Leben nach der Auferstehung sein? Wir wissen es nicht. Und auch ein Küken kann das nicht vorher wissen, was hinter der Schale wartet! Aber es pickt sich durch, weil es ahnt, dass dahinter etwas Gutes zu entdecken ist. So können auch wir darauf vertrauen, dass nach dem Tod etwas Gutes auf uns wartet. Das Küken folgt der Stimme der Henne, und wir folgen der Stimme Gottes, die uns zu neuem Leben ruft. Die Verwandlung ist direkt nicht sichtbar und irgendwie geheimnisvoll, aber sie vollzieht sich! Alle unsere Worte und Vergleiche sind immer zu gering, um die Verwandlung der Auferstehung zu beschreiben.

Auferstehung geschieht nicht erst nach unserem Tod, sondern auch im Hier und Jetzt. Gott ruft uns immer wieder dazu, das Leben wieder neu zu entdecken und zu leben und uns verwandeln zu lassen. Gerade wenn wir ein Kind taufen, können wir das wunderbar entdecken. Wenn ein Kind in die Welt kommt, dann entdecken seine Eltern, die Geschwister, die Verwandten, das Leben noch einmal ganz neu. Vieles sehen wir durch die neugierigen Augen unserer Kinder noch einmal ganz anders. Ganz neu.

Als ich das Taufei für unseren Täufling gemacht haben, habe ich es zuerst gefärbt. In Rot, als Zeichen für die Liebe. Die Liebe in seiner Familie und die Liebe Gottes zu ihm. Danach habe ich seinen Namen und sein Taufdatum draufgeschrieben. Als nächstes habe ich ein Kreuz und einen Fisch als Symbol für den Glauben draufgemalt.

Das Ei soll ihn und seine Familie an die heutige Taufe erinnern. Und es soll uns alle daran erinnern und uns dazu ermutigen, das Leben immer wieder zu suchen, wie wir auch die versteckten Eier suchen! Feiern wir das Leben, das uns immer wieder neu geschenkt wird, an Ostern, in der Taufe und an jedem neuen Tag! Amen

 

Fürbittengebet und Vaterunser

Gott, du kannst alles verwandeln – auch uns. Jesus ist auferstanden –

das hat Maria wieder froh gemacht.

Die Osterbotschaft will auch uns verwandeln.

Darum denken wir heute an die Menschen, die sich nicht freuen können: 

Menschen, die traurig sind, die krank sind und einsam,

die große Sorgen haben, die nicht geliebt werden.

Sei du, Gott, mit ihnen allen, wie du auch mit uns allen bist.

Hilf ihnen, dass sie trotz ihres Kummers wieder froh werden können.

Gott, wir bitten dich, hilf den Menschen in der Ukraine und allen,

die von dort flüchten müssen. Schenke den Menschen, die nur an Krieg und Gewalt denken, deinen Geist des Friedens.

Und schenke uns, deiner ganzen Kirche und aller Welt frohe Ostern.

Lied: Christ ist erstanden, Halleluja EG 116, 1–3

Segen


Gottesdienstliche Gedanken zum Karfreitag, 15.04.2022 von Freimut Bott

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Gottesdienstliche Gedanken zum Gründonnerstag, 14.4.2022 von Freimut Bott

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Gottesdienstliche Gedanken zum Palmsonntag 10.4.2022, Goldene Konfirmation, von Dajana Römer

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Gottesdienstliche Gedanken zum Sonntag Judika, 3.4.2022 zu Mk 10,35-45 von Freimut Bott

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Gottesdienstliche Gedanken zum Sonntag Lätare, 27.3.2022 von Dajana Römer

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Gottesdienstliche Gedanken zum Sonntag Okuli, 20.3.2022 von Dajana Römer

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Gottesdienstliche Gedanken zum Sonntag Reminiszere, 13.3.2022 Gottesdienst von Freimut Bott

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Gottesdienstliche Gedanken zum Sonntag Invocavit, 6.3.2022, von Dajana Römer

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Gottesdienstliche Gedanken zum Sonntag Estomini, 27.2.2022 von Freimut Bott

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Gottesdienstliche Gedanken zum Sonntag Sexagesimae, 20.2.2022

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Sonntag, 13.2.2022, Septuagesimae, Musikalische Ausgestaltung: Bernd Stäb und Musikteam

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Ökumenischer Gottesdienst im Rahmen des ökumenischen Kanzelringtasuches am 06.02.2022 in St. Paulus.

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Gottesdienstliche Gedanken am 3. Sonntag nach Epiphanias, 23.1.2022

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Gottesdienstliche Gedanken zum 2. Sonntag nach Epiphanias am 16.1.2022

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Gottesdienstliche Gedanken am 1. Sonntag nach Epiphanias, 9.1.2022

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Gottesdienstliche Gedanken an Epiphanias, 6.1.2022

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Gottesdienstliche Gedanken am 1. Sonntag nach dem Christfest, 2.1.2022

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Gottesdienstliche Gedanken zu Silvester 2021

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Gottesdienstliche Gedanken an Weihnachten, 25.12.2021

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Krippenspiel 2021


Gottesdienstliche Gedanken an Heiligabend- Christvesper

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Gottesdienstliche Gedanken an Heiligabend 2021, Christmette

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Weihnachtliche Klänge des Posaunenchors Oßweil


Gottesdienstliche Gedanken am 4. Advent, 19.12.2021

sehr frei nach: Thomas Laubach: Liturgische Adventsfeiern; Freiburg i.B. 2010
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Gottesdienstliche Gedanken am 3. Advent, 12.12.2021

nach einer Vorlage aus: Thomas Laubach: Liturgische Adventsfeiern; Freiburg i.B. 2010
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Gottesdienstliche Gedanken zum 2. Advent 05.12.2021

nach einer Vorlage aus: Thomas Laubach: Liturgische Adventsfeiern; Freiburg i.B. 2010

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Gottesdienstliche Gedanken am 1. Advent, 28.11.2021

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Gottesdienstliche Gedanken zum Ewigkeitssonntag, 21. November 2021

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Gottesdienst am vorletzten Sonntag des Kirchenjahres, 14.11.2021

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Gottesdienstliche Gedanken zu Beginn der Friedensdekade, 8.11.2021

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Gottesdienstliche Gedanken zum 15. Sonntag nach dem Dreieinigkeitsfest mit der Feier der Goldenen Konfirmation des Jahrgangs 1956/57 am 12. September in der Januariuskirche Oßweil

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Gottesdienst für Mensch und Tier, 27.6.20201

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Gottesdienst am 20.6.2021, Diakonie-Sonntag, 3.Sonntag nach Trinitatis

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Gottesdienstliche Gedanken zum Erntebittgottesdienst 13.6.2021

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Gottesdienstliche Gedanken zum 6.6.2021, 1.Sonntag nach Trinitatis

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Gottesdienstliche Gedanken zum Sonntag Trinitatis am 30.5.2021

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Gottesdienstliche Gedanken am Pfingstmontag, 24.5.2021

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Gottesdienstliche Gedanken am Pfingstsonntag, 23.5.2021

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Gottesdienstliche Gedanken am Sonntag Exaudi, 16.5.2021

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Gottesdienstliche Gedanken zum Sonntag Rogate, 9.5.2021

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Gottesdienstliche Gedanken zum Sonntag Kantate am 2.5.2021 von Freimut Bott zu Lukas 19,37-40

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Gottesdienstliche Gedanken zum Sonntag Jubilate, 25.4.2021

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Gottesdienstliche Gedanken zum Sonntag Miserikordias Domini, 18.4.2021

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Gottesdienstliche Gedanken am Sonntag Quasimodogeniti, 11.4.2021

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Gottesdienst am Ostersonntag, 04.04.2021

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Gottesdienstliche Gedanken am Karfreitag, 2.2.2021

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Gottesdienstliche Gedanken am Gründonnerstag, 1.2.2021

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Gottesdienstliche Gedanken zum Palmsonntag, am 28.3.2021

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Gottesdienstliche Gedanken zum 5. Sonntag der Passionszeit, Judika, am 21.3.2021

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Gottesdienstliche Gedanken zum 4. Sonntag der Passionszeit, Lätare, am 14.03.2021

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Gottesdienstliche Gedanken am Sonntag Okuli 7.3.2021

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Gottesdienstliche Gedanken zum 2. Sonntag der Passionszeit, Reminiszere, am 28.02.2021

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Gottesdienstliche Gedanken am Sonntag Invocavit, 21.2.2021

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Gottesdienstliche Gedanken am Sonntag Estomihi, 14.2.2021

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Gottesdienst am letzten Sonntag nach Epiphanias, 31.1.2021

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Gottesdienst am 3. Sonntag nach Epiphanias, 24.1.2021

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Gottesdienst am 2. Sonntag nach Epiphanias, 17.01.2021

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Gottesdienst am 1. Sonntag nach Epiphanias, 10.01.2021

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Gottesdienst an Epiphanias 6.1.2021

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Gottesdienstliche Gedanken zur Jahreslosung am 3. Januar 2021

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Gottesdienst am Altjahresabend, 31.12.2020

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Gottesdienst mit Krippenspiel an Heiligabend


Christvesper mit Posaunenchor

Spende für Brot für die Welt

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Die Weihnachtsgeschichte nach Matthäus und Lukas

Die Weihnachtsgeschichte mit biblischen Erzählfiguren


Gottesdienst am 4. Advent, 20.12.2020

Gottesdienstliche Gedanken von Christina Beck

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Gottesdienst am 3.Advent, 13.12.2020

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Gottesdienst am 2.Advent, 06.12.2020

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Gottesdienst am 1.Advent, 29.11.2020

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Gottesdienst am Ewigkeitssonntag (Letzter Sonntag des Kirchenjahrs), 22. November 2020

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Gottesdienst am 15.11.2020, vorletzter Sonntag des Kirchenjahres

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Gottesdienst am 08.11.2020, Drittletzter Sonntag des Kirchenjahrs

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Gottesdienst am 01.11.2020, 21. Sonntag nach Trinitatis in Oßweil

Gottesdienstliche Gedanken von Freimut Bott

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Gottesdienst am 25.10.2020, 20. Sonntag nach Trinitatis in Oßweil

Gottesdienstliche Gedanken von Christina Beck

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Gottesdienstliche Gedanken zum 17. Sonntag nach Trinitatis, 4. Oktober 2020

Gottesdienstliche Gedanken von Christina Beck

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Gottesdienstliche Gedanken zum 15.n.Tr., 20.9.2020 von Freimut Bott


Gottesdienstliche Gedanken zum 13.9.2020, 14. Sonntag nach Trinitatis


Gottesdienstliche Gedanken zu Apg 6,1-7 am 13. Sonntag nach Trinitatis


Gottesdienstliche Gedanken zum 12. Sonntag nach Trinitatis, 30.8.2020


9. Sonntag nach Trinitatis am 2. August 2020


"Glauben und Sehen" - Gottesdienst im Grünen am 8. Sonntag nach Trinitatis, 2. August 2020

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7. Sonntag nach Trinitatis, 26.7.2020; Hebr 13,1-3

Gottesdienstliche Gedanken von Freimut Bott


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6. Sonntag nach Trinitatis, 5.7.2020

Gottesdienstliche Gedanken von Freimut Bott


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5. Sonntag nach Trinitatis, 12. Juli 2020

Gottesdienstliche Gedanken von Christina Beck

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4. Sonntag nach Trinitatis, 5.7.2020

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Erntebitt-Gottesdienst "...soviel er zum Essen brauchte", 28. Juni 2020

Gottesdienstliche Gedanken von Christina Beck

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2. Sonntag nach Trinitatis, 21.6.2020

Gottesdienstliche Gedanken von Freimut Bott

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Liturgie für den 1. Sonntag nach Trinitatis, 14. Juni 2020

Musik: Joseph Liebl, Liturgie und Predigt: Christina Beck

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Liturgie für den Sonntag Trinitatis, Dreieinigkeitsfest am 7.6.20

Musik: Bernd Stäb, Liturgie und Predigt: Freimut Bott

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Pfingstsonntag, 31. Mai 2020 - Gottesdienstliche Gedanken von Freimut Bott

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6. Sonntag nach Ostern, Exaudi (nach Ps. 27,7: Herr, höre meine Stimme, wenn ich rufe! Sei mir gnädig und erhöre mich!) 24. Mai 2020

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Ökumenischer Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt, 21. Mai 2020

HIER geht es zum Livestream des Gottesdienstes.

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5. Sonntag nach Ostern, Rogate (Nach nach Mt 7,7: Bittet, so wird euch gegeben) 17. Mai 2020

Gottesdienstliche Gedanken von Freimut Bott

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4. SONNTAG NACH OSTERN, 10. Mai 2020

Gottesdienstliche Gedanken von Christina Beck

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3. Sonntag nach Ostern, Jubilate (Nach Ps 66,1: Jauchzt Gott, alle Lande.) 3. Mai 2020

Gottesdienstliche Gedanken von Freimut Bott

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2. Sonntag nach Ostern, Misericordias Domini (nach Ps 33,5: Die Erde ist voll der Güte des Herrn), 26.4.2020

Gottesdienstliche Gedanken von Freimut Bott

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1. SONNTAG NACH OSTERN, 19. April 2020


Ostersonntag, 12. April 2020

Gottesdienstliche Gedanken von Christina Beck

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Osternacht in Oßweil am 12. April 2020

Eine österliche Morgenandacht von Christina Beck

„wo einer im Dunkeln nicht verstummt“

 

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Karfreitag, 10. April 2020

Gottesdienstliche Gedanken von Freimut Bott

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Gründonnerstag, 9.4.2020

Gottesdienstliche Gedanken von Freimut Bott

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6. Sonntag in der Passionszeit, Palmsonntag, 5.4.2020

Gottesdienstliche Gedanken von Freimut Bott

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5. Sonntag der Passionszeit, Judica, 29.3.2020

Gottesdienstliche Gedanken von Christina Beck

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Orgelmusik von Bernd Stäb: Gott des Himmels und der Erde (EG 445)

Orgelmusik von Bernd Stäb: Von Gott will ich nicht lassen 

Orgelmusik von Bernd Stäb: AMEN, AMEN, AMEN

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4. Sonntag der Passionszeit, Lätare, 22.3.2020

Gottesdienstliche Gedanken von Freimut Bott

 

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